Aktuelles

FÖS zeichnet Prof. Dr. Claudia Kemfert mit Adam-Smith-Preis aus
Berlin, 28. September 2016
Das FÖS verleiht den diesjährigen Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik an die Energieökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert. Die Leiterin der Abteilung "Energie, Verkehr, Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit wird als eine der prominentesten und präsentesten Verfechter_innen einer Ökologischen Steuerreform, des Verursacherprinzips sowie einer nachhaltigen Energiewirtschaft ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung findet am 20. Oktober 2016 in Berlin statt - weitere Informationen zur Veranstaltung sind online verfügbar.

Fakten-Check zum EU-Emissionshandel: Deutsche Stahlindustrie argumentiert mit 'Horror-Szenarien'
Berlin, 28. September 2016
Morgen diskutiert der Umweltausschuss des EU-Parlaments über die Ausgestaltung des EU-Emissionshandels nach 2020. Eine zentrale Streitfrage ist die kostenlose Vergabe von Zertifikaten. Die energieintensive Industrie will eine ambitionierte Reform verhindern und droht mit Kosten und Arbeitsplatzverlusten – deren Zahlen halten einer genaueren Prüfung jedoch nicht stand, wie eine Untersuchung des FÖS zeigt. Die Kurzanalyse sowie die Pressemitteilung sind online verfügbar.

Brennelementesteuer: Bund droht Milliarden-Steuerausfall zugunsten der Atomkonzerne
Berlin, 16. September 2016
Ende 2016 läuft die Brennelementesteuer aus. Wird sie nicht verlängert, entfallen bis 2022 Steuereinnahmen von zusammengenommen bis zu 5,8 Mrd. Euro für den Bundeshaushalt. Dies ist das Ergebnis einer Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Öko-Energieversorgers NATURSTROM AG. Zugleich könnten sich die AKW-Betreiber über ein Milliardengeschenk freuen: Fiele die Steuer ab 2017 weg, könnten sie mit zusätzlichen Gewinnen in vergleichbarer Größenordnung rechnen – ohne jede Gegenleistung. Die Kurzanalyse sowie eine gemeinsame Pressemitteilung sind online verfügbar.

Veranstaltungshinweis: FÖS-Konferenz "Landwirtschaft der Zukunft: Zwischen freien Märkten und ökologischen Herausforderungen"
Berlin, 20. Oktober 2016
Die intensive, hochspezialisierte Landwirtschaft führt zu weitreichenden Umweltproblemen. Wie können wir die Landwirtschaft nach marktwirtschaftlichen Prinzipien organisieren und zugleich auch ökologische und soziale Herausforderungen adressieren? Diese und weitere spannende Fragen diskutieren wir bei der FÖS-Konferenz, die im Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin stattfindet. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie online - zur Veranstaltung anmelden können Sie sich über unser Online-Formular.

Stellungnahme: Energiewende im Verkehr steuerlich nachhaltig fördern
Berlin, 05. September 2016
Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr vorgelegt. Das FÖS gibt in einer Stellungnahme zu Bedenken, dass die darin betrachteten Steuerentlastungen für Elektrofahrzeuge nur begrenzt Anreize setzen können. Ein weitaus größeres Potential bietet eine umfassende, logische und konsistente Ausgestaltung der Energiesteuer und der Dienst- und Firmenwagenbesteuerung. Die Stellungnahme ist online verfügbar.

FÖS-Hintergrundpapier zum Thema Steuerpolitik
Berlin, 26. August 2016
Das Hintergrundpapier Die Finanzierung Deutschlands über Steuern auf Arbeit, Kapital und Umweltverschmutzung wurde von Damian Ludewig, Alexander Mahler und Bettina Meyer und Matthias Runkel verfasst. Der Anteil der Umweltsteuern am deutschen Steueraufkommen war im Jahr 2016 niedriger als vor der Ökologischen Steuerreform 1999 und fällt weiterhin stetig. Auch im europäischen Vergleich ist Deutschland kein Vorreiter. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Untersuchung des FÖS zur Finanzierung des deutschen Staates. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

Hintergrundpapier: Energieeffizienz intelligent steuern
Berlin, 24. August 2016
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat im „Grünbuch Energieeffizienz“ verschiedene Instrumente für die zukünftige Energieeffizienzpolitik in die Diskussion gebracht, darunter CO2- und Energiesteuern sowie eine „Flexi-Steuer“. Das Hintergrundpapier fasst die wichtigsten Argumente für die Reform der Energiesteuern zusammen und gibt Hinweise für die konkrete Umsetzung.

Energiepreisentlastungen für die Eisen- und Stahlindustrie
Berlin, 25. Juli 2016

Die deutsche Stahlindustrie profitierte in den Jahren 2014/15 von Ausnahmeregelungen, die für die Abgaben und Umlagen im Strompreis und den Ausstoß von Treibhausgasen gelten, in Höhe von ca. 1,9 bis 2,1 Mrd. EUR pro Jahr. Den größten Anteil haben die Ausnahmen von der EEG-Umlage, gefolgt von den Stromsteuervergünstigungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine FÖS-Kurzanalyse im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen. Die Kurzanalyse ist online verfügbar.


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