FÖS-Paper

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FÖS-Kurzanalyse zum Thema Dekarbonisierung
Investitionsmotor Klimaschutz: Metaanalyse zum Investitionsbedarf für die notwendige Dekarbonisierung
(11/2017)
Die Klimaschutzziele der Bundesregierung erfordern umfangreiche Investitionen in allen Wirtschaftsbereichen. Weder Höhe noch Zeitpunkt der jeweils nötigen Investitionen sind klar. Unsere Kurzanalyse im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) legt nahe, dass die notwendigen Investitionsbedarfe niedriger sind, als viele befürchten. Bereits 1 Prozent der heutigen Wirtschaftsleistung oder etwas mehr als die Hälfte des Volumens umweltschädlicher Subventionen könnten für den klimafreundlichen Umbau unseres Wirtschaftssystems ausreichen.

FÖS-Briefing zum Thema Subventionen
G20-Bericht der Bundesregierung zu ineffizienten fossilen Energiesubventionen
(11/2017)
Das Forum Ökologische-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat sich den Self-Report der Bundesregierung angeschaut. Unsere Auswertung zeigt, dass auch hier zentrale umweltschädliche Subventionen nicht berücksichtigt werden. Zudem werden keinerlei konkrete Abbaupfade skizziert. Unser Briefing fasst die Umsetzung und Ansätze zur Verbesserung zusammen.

FÖS-Briefing zum Thema Subventionen
Nachhaltigkeitsprüfung der Bundesregierung im 26. Subventionsbericht
(11/2017)
Das FÖS hat die Nachhaltigkeitsprüfung des 26. Subventionsberichts der Bundesregierung unter die Lupe genommen. Unsere Analyse zeigt, dass zentrale umweltschädliche Finanzhilfen und Steuervergünstigungen dabei abermals nicht berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden die negativen Umweltwirkungen bei den erfassten Subventionen oftmals relativiert. Unser Briefing fasst die bisherige Umsetzung und Ansätze zur Verbesserung zusammen.

FÖS-Thesenpapier zum Thema Kostendebatte und EEG
Weiterentwicklung von Abgaben und Umlagen im Energiebereich
(09/2017)
Die Debatte um die Finanzierung der Energiewende und die Weiterentwicklung von Abgaben und Umlagen im Energiebereich ist von vielschichtigen Interessen geprägt. Das FÖS fasst in vier Thesen die wichtigsten Grundsätze für ein systematisches Finanzierungskonzept und finanzielle Anreize für den Klimaschutz zusammen.

FÖS-Hintergrundpapier zum Thema Steuerpolitik
Die Finanzierung Deutschlands über Steuern auf Arbeit, Kapital und Umweltverschmutzung
(Alexander Mahler, Matthias Runkel, Damian Ludewig, Björn Klusmann und Florian Zerzawy, 06/2017)
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat die Beiträge der Faktoren Arbeit, Kapital und Umwelt in der gegenwärtigen Struktur der Steuer- und Abgabenlast untersucht. Die vorliegende Analyse für das Steueraufkommen des Jahres 2017 zeigt deutlich, dass insbesondere die Steuern und Abgaben auf Arbeit den Staatshaushalt finanzieren: Nachdem ihr Anteil am Gesamtsteuervolumen in der Vergangenheit stark gewachsen ist, stagniert er seit vielen Jahren auf sehr hohem Niveau. Gleichzeitig trägt die Besteuerung des Abbaus unserer natürlichen Ressourcen sowie der Verschmutzung der Umwelt immer weniger zu den Staatsfinanzen bei.

FÖS-Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Energiesteuer- und Stomsteuergesetzes
Energiesteuern an Klimazielen ausrichten

(Alexander Mahler, 05/2017)
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung behandelt Details zur Förderung von Erdgas und Flüssiggas, nicht aber eine ganzheitliche Neuregelung der Energie- und Stromsteuern. Das FÖS fordert in einer Stellungnahme deshalb ein umfassendes Zielmodell, das alle Sektoren konsistent besteuert. Um die Klimaziele der der Bundesregierung einzuhalten, muss eine fast vollständige Dekarbonisierung des Verkehrssektors angestrebt und ein CO2-Preis eingeführt werden. Außerdem sollten die Energiepreise sektorübergreifend am Energiegehalt des Energieträgers ausgerichtet sein.

FÖS-Kurzstudie zum Thema Braunkohle-Finanzierung
Finanzierung der Braunkohle-Folgekosten in Nordrhein-Westfalen

(Rupert Wronski, Swantje Fiedler, Hartmut Gaßner und Linus Viezens, 04/2017)
Die im letzten Jahr vollzogene Umstrukturierung der RWE AG verschärft das Risiko des Zahlungsausfalls für die Braunkohle-Folgekosten in Nordrhein-Westfalen. Durch die neue Konstellation stehen zukünftige Erträge des gewinnträchtigen Tochterunternehmens innogy SE nicht mehr direkt für die Absicherung der Verbindlichkeiten der wirtschaftlich geschwächten RWE AG zur Verfügung. Dies zeigt eine Kurzstudie des FÖS und der Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll. im Auftrag von Bündnis 90 / Die Grünen im Regionalrat Köln.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Atomhaftung
Nukleare Haftungs- und Deckungsvorsorge
(Lena Reuster, 04/2017)
Die Haftungsverpflichtungen der Atomkraftwerke in Deutschlands Nachbarländern reichen allesamt nicht aus, um die Kosten eines schweren nuklearen Unfalls zu decken. Somit müssten die Geschädigten nach derzeitiger Rechtslage für einen Großteil der Schäden selbst aufkommen. Die zu erwartenden Kosten einer Reaktorkatastrophe übersteigen die festgelegte Mindest-Deckungsvorsorge um rund das 250- bis 1000-fache.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Industrieausnahmen
Ausnahmeregelungen für die Industrie bei Energie- und Strompreisen

(Christian Freericks und Swantje Fiedler, 04/2017)
Im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat das FÖS die geltenden Ausnahmeregelungen für das Produzierende Gewerbe bei Energie- und Strompreisen untersucht. Der Umfang der Industrieausnahmen stieg von 2005 bis 2014 kontinuierlich an und lag 2016 zuletzt bei rund 17 Mrd. Euro.

FÖS-Factsheet zu Treibhausgasemissionen und Braunkohleabbau
Auswirkungen der Klimaziele auf die Braunkohletagebaue
(Rupert Wronski und Swantje Fiedler, 04/2017)
Die Bundesregierung hat sich wiederholt zu ambitionierten Klimaschutzzielen verpflichtet, die auf einem parteiübergreifenden und gesellschaftlichen Konsens basieren. Die Klimaschutzziele sind nur zu erreichen, wenn die Stromerzeugung aus Braunkohle stark zurückgeht. Dazu muss ein großer Teil der bereits für den Abbau genehmigten Braunkohle im Boden bleiben. Zu diesem Schluss kommt eine Reihe von wissenschaftlichen Studien. In der Zusammenschau zeigt sich, dass mindestens ein Viertel bis über die Hälfte im Boden bleiben muss. Die politische Diskussion wird sich in Zukunft nicht mit Erweiterungen, sondern mit Verkleinerungen von Tagebauen beschäftigen müssen.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Regionalflughäfen
Steuergelder für den Flughafen von nebenan

(Alexander Mahler und Matthias Runkel, 03/2017)
Das System der Regionalflughäfen ist ineffizient und unwirtschaftlich - trotz des insgesamt wachsenden Flugverkehrs in den Jahren 2010 bis 2013 wurde mit öffentlichen Geldern subventioniert. Dies zeigt eine Kurzanalyse des FÖS im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Durch eine finanzielle Bezuschussung von durchschnittlich 112 Mio. Euro pro Jahr, weiteren indirekten Förderungen und hohen externen Kosten wird der Wettbewerb zu anderen Verkehrsträgern trotz der schlechten Jahresergebnisse der Regionalflughäfen beeinträchtigt. Eigentümer sind in den meisten Fällen Städte, Kommunen und Gemeinden - sie tragen die finanziellen Risiken der betriebswirtschaflich oft zweifelhaften Projekte.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema PKW-Maut
Das Aufkommenspotential der deutschen Pkw-Maut
(Matthias Runkel und Alexander Mahler, 12/2016)
Durch die zunehmende Verbreitung von Euro-6-Pkw werden die tatsächlichen Netto-Einnahmen der Pkw-Maut geringer ausfallen als bislang angenommen - etwaige Mehreinnahmen aus dem Verkauf von Kurzzeit-Vignetten werden überkompensiert. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Analyse im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen. Die vorliegende Analyse betrachtet die Auswirkungen der im vorigen Dezember angekündigten Änderungen in der Ausgestaltung der Infrastrukturabgabe.

FÖS-Meta-Analyse zum Thema Energietechnologien
Investitionskosten von Energiewende-Technologien
(Clemens Wunderlich und Swantje Fiedler, 12/2016)
Die Investitionskosten verschiedener Energietechnologien zur Fortführung der Energiewende werden in Zukunft weiter sinken. Dies ist das Ergebnis einer Meta-Analyse des FÖS, die im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellt wurde. Darin wurden die in 15 Studien angegebenen Investitionskosten für insgesamt elf Energietechnologien, darunter Off- und Onshore-Windenergie, Photovoltaik, Solarthermie sowie Speicher- und Umwandlungstechnologien verglichen. Eine Pressemitteilung der AEE ist online verfügbar.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Kfz-Steuer
Falsche Emissionswerte und ihre Auswirkungen auf die Kfz-Steuer
(Alexander Mahler und Matthias Runkel, 11/2016)
Die realen Emissionen von Pkw weichen immer stärker von den im Labor gemessenen Werten ab. Dies hat Auswirkungen auf Verbraucher_innen, Wettbewerb, Politik, Umwelt, Klima und Gesundheit. Aber auch die Kfz-Steuer wird durch unzureichende CO2-Angaben verfälscht. Im Auftrag der Bundestagsfraktion Die Linke hat das FÖS die Mindereinnahmen der Kfz-Steuer durch zu niedrige CO2-Angaben abgeschätzt. Für den Zeitraum 2010 bis 2015 summieren sich die Mindereinnahmen auf ca. 3,3 Mrd. Euro. Es ist davon auszugehen, dass dieser Betrag in den kommenden Jahren deutlich und beschleunigt zunehmen wird, falls keine Gegenmaßnahmen eingeleitet werden sollten.

FÖS-Hintergrundpapier zum Thema Ressourcenpolitik
Die bergrechtliche Förderabgabe als Instrument für Ressourcenschutz
(Florian Zerzawy und Swantje Fiedler, 11/2016)
Die bergrechtliche Förderabgabe ist bisher nicht auf eine ökologische Lenkungswirkung ausgerichtet. Unterschiedliche Ausnahmen und Befreiungen führen zu einer inkohärenten, unsystematischen und lediglich punktuellen Abgabepflicht, so dass die Einnahmen für den Staat in den meisten Bundesländern vernachlässigbar sind. In Sachsen werden reduzierte Förderabgabesätze für Natursteine, Kiese und Kiessande sowie für Flussspat erhoben. Braunkohle, Marmor, Sole und Schwerspat sind vollständig von der Förderabgabe befreit. Würde statt der Befreiungen und Vergünstigungen der im Bundesberggesetz vorgesehene Mindestsatz von 10% Förderabgabe erhoben, könnte der Freistaat Sachsen jährliche Mehreinnahmen von mindestens 1,6 Mio. Euro und sogar 60 Mio. Euro mit Einbeziehung der Braunkohle erzielen. Das Hintergrundpapier wurde im Auftrag der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag erstellt.

FÖS-Themenpapier zum Thema Entfernungspauschale
Entfernungspauschale reformieren - sozial und ökologisch
(Alexander Mahler und Matthias Runkel, 10/2016)
Die Entfernungspauschale verzerrt die Entscheidung der Wohnortwahl. Das so erzeugte zusätzliche Verkehrsaufkommen führt zu mehr Luftverschmutzung, Flächenverbrauch und Zersiedelung, Lärm, Stau und Unfällen. Von den Steuererleichterungen von insgesamt ca. 5,3 Mrd. Euro pro Jahr profitieren Besserverdienende stärker als Geringverdiener. Eine Reform kann die negativen Auswirkungen abschwächen und gleichzeitig sozial verträglich sein.

FÖS-Themenpapier zum Thema Finanzierung des Straßenverkehrs
Eine intelligente Straßenmaut — effizient und nachhaltig
(Alexander Mahler und Matthias Runkel, 10/2016)
Die deutsche Straßeninfrastruktur gilt als chronisch unterfinanziert – sowohl bei Instandhaltung, als auch bei notwendigen Neuinvestitionen. Gleichzeitig deckt der Straßenverkehr seine externen Kosten durch die bestehenden Steuern und Abgaben nicht. Eine intelligente Maut kann die langfristig zurückgehende Energiesteuer ergänzen und Eckpfeiler einer effizienten und nachhaltigen Mobilitätspolitik sein.

FÖS-Stellungnahme zum Grünbuch Energieeffizienz des BMWi
Marktkräfte für Energieeffizienz nutzen
(Swantje Fiedler, 10/2016)
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat mit seinem „Grünbuch Energieeffizienz“ verschiedene Instrumente für die zukünftige Energieeffizienzpolitik in die Diskussion gebracht. Das FÖS unterstreicht in seiner Stellungnahme den Handlungsbedarf für die Weiterentwicklung marktbasierter und preisimpulssetzender Instrumente und skizziert Umsetzungsvorschläge für eine intelligente Steuer- und Abgabenpolitik, die Marktkräfte für Energieeffizienz mobilisiert. Die Stellungnahme ist online verfügbar.

FÖS-Kurzanalyse zu externen Kosten konventioneller Energieträger
Abschätzung der Konventionelle-Energien-Umlage 2017

(Swantje Fiedler, 10/2016)
Konventionelle Energieträger werden im Jahr 2017 voraussichtlich rund 33 bis 38 Mrd. Euro an "versteckten Kosten" durch die Umweltbelasungen und staatliche Förderungen verursachen. Würden sie wie bei erneuerbaren Energien auf die Strompreise umgelegt, wäre die Konventionelle-Energien-Umlage mit 9,4 bis 10,8 Ct/kWh deutlich höher als die EEG-Umlage. Dies hat das FÖS im Auftrag von Greenpeace Energy eG geschätzt.

FÖS-Kurzanalyse zum novellierten EU-Emissionshandel
Auswirkungen des Emissionshandels nach 2020 auf die deutsche Stahlindustrie
(Christian Freericks und Swantje Fiedler, 09/2016)
In ihren Gutachten zu den Auswirkungen des novellierten EU-Emissionshandels nach 2020 auf die Stahlindustrie zeichnen Prognos und Ecofys ein drastisches Bild mit hohen Arbeitsplatzverlusten und einem signifikanten Rückgang an Wertschöpfung. Das vorliegende Kurzgutachten untersucht einige der zugrunde liegenden Annahmen und leistet somit einen Beitrag zu mehr Transparenz in der aktuellen Diskussion. Mit teils sehr pessimistischen Annahmen zeigen die Studien ein Szenario, welches als „Worst Case“ zu betrachten ist. Im zweiten Teil des Kurzgutachtens wird darüber hinaus ein so genannter „Tiered Approach“ vorgestellt, der die kostenlose Zuteilung von Zertifikaten nach 2020 stärker nach der Wettbewerbsintensität einzelner Branchen abstuft.

FÖS-Kurzanalyse zum Auslaufen der Brennelementesteuer nach 2016
Kernbrennstoffsteuer nach 2016?

(Swantje Fiedler, 09/2016)
Ende 2016 läuft die Brennelementesteuer aus. Wird sie nicht verlängert, entfallen bis 2022 Steuereinnahmen von zusammengenommen bis zu 5,8 Mrd. Euro für den Bundeshaushalt. Dies ist das Ergebnis einer Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Öko-Energieversorgers NATURSTROM AG. Zugleich könnten sich die AKW-Betreiber über ein Milliardengeschenk freuen: Fiele die Steuer ab 2017 weg, könnten sie mit zusätzlichen Gewinnen in vergleichbarer Größenordnung rechnen – ohne jede Gegenleistung.

FÖS-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr
Energiewende im Verkehr steuerlich nachhaltig fördern
(Alexander Mahler, 08/2016)
Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr vorgelegt. Das FÖS gibt in einer Stellungnahme zu Bedenken, dass die darin betrachteten Steuerentlastungen für Elektrofahrzeuge nur begrenzt Anreize setzen können. Ein weitaus größeres Potential bietet eine umfassende, logische und konsistente Ausgestaltung der Energiesteuer und der Dienst- und Firmenwagenbesteuerung.

FÖS-Hintergrundpapier zum Thema Steuerpolitik
Die Finanzierung Deutschlands über Steuern auf Arbeit, Kapital und Umweltverschmutzung
(Damian Ludewig, Alexander Mahler und Bettina Meyer und Matthias Runkel, 07/2016)
Der Anteil der Umweltsteuern am deutschen Steueraufkommen war im Jahr 2016 niedriger als vor der Ökologischen Steuerreform 1999 und fällt weiterhin stetig. Auch im europäischen Vergleich ist Deutschland kein Vorreiter. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Untersuchung des FÖS zur Finanzierung des deutschen Staates.

FÖS-Hintergrundpapier zum Thema Energiesteuern
Energieeffizienz intelligent steuern
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat im „Grünbuch Energieeffizienz“ verschiedene Instrumente für die zukünftige Energieeffizienzpolitik in die Diskussion gebracht, darunter CO2- und Energiesteuern sowie eine „Flexi-Steuer“. Das Hintergrundpapier fasst die wichtigsten Argumente für die Reform der Energiesteuern zusammen und gibt Hinweise für die konkrete Umsetzung.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Industrieausnahmen
Energiepreisentlastungen für die Eisen- und Stahlindustrie
(Christian Freericks und Swantje Fiedler, 07/2016)
Das vorliegende Kurzgutachten analysiert die wesentlichen Ausnahmeregelungen für die deutsche Stahlindustrie, die für die Abgaben und Umlagen im Strompreis und den Ausstoß von Treibhausgasen gelten. Zusammengenommen ergibt sich für die 428 Stahlunternehmen ein geschätztes Entlastungsvolumen in den Jahren 2014/15 von rund 1,9 bis 2,1 Mrd. EUR pro Jahr. Den größten Anteil haben mit ca. 717 bis 805 Mio. EUR die Ausnahmen von der EEG-Umlage. Die Stromsteuervergünstigungen machen rund ein Viertel des Entlastungsvolumens aus (489 Mio. EUR). Der Rest entfällt auf die kostenlose Zertifikatezuteilung im Europäischen Emissionshandel und die Strompreiskompensation (rund 255 bis 342 Mio. EUR) und die Netzentgeltentlastungen inklusive Konzessionsabgabenbefreiung (429 bis 488 Mio. EUR).

FÖS-Metaanalyse zur Energiewende im Verkehrssektor
Maßnahmen und Instrumente für die Energiewende im Verkehr
(Alexander Mahler und Matthias Runkel, 07/2016)
Um die Energiewende im Verkehr erfolgreich voranzubringen, werden weitere umfangreiche verkehrs- und energiepolitische Maßnahmen sowie technologische Veränderungen benötigt. Dies ist das Ergebnis einer Metaanalyse des FÖS, die im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erstellt wurde. Darin wurden 16 wissenschaftliche Studien verglichen und auf Maßnahmen untersucht, die von Expert_innen als notwendig für eine Verkehrswende eingestuft werden. Eine Pressemitteilung der AEE ist online verfügbar.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Emissionshandel (EU-ETS)
Straßenverkehr im Emissionshandel: Ohne Nutzen für den Klimaschutz
(Alexander Mahler und Matthias Runkel, 06/2016)
Verschiedene Akteure schlagen derzeit die Einbeziehung des Straßenverkehrs in den europäischen Emissionshandel vor. Die vorliegende Kurzanalyse fasst Ergebnisse bestehender Literatur zur Fragestellung zusammen und zeigt, dass eine Einbindung in den europäischen Emissionshandel kein effektives Instrument zur Erreichung der Klimaziele im Straßenverkehr darstellt: Das mittelfristig zu schwache Preissignal schiebt Innovationen auf und verteuert sie; Unvollständige Informationen und schlechte Planbarkeit führen zu falschen Investitionsentscheidungen bei Verbraucher_innen und eine zwar theoretisch ökonomische Effizienz schafft nicht immer auch gesellschaftlich gewünschte Ergebnisse. Auch wären Emissionen der Vorkette nur unzureichend abgedeckt. Im Sinne einer effektiven Klimaschutzpolitik sollten die europäischen CO2-Flottengrenzwerte daher für Neufahrzeuge ambitioniert weiterentwickelt und die Energiesteuern im Straßenverkehr angepasst werden.

FÖS-Stellungnahme zum Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Energiesteuer- und des Stromsteuergesetzes
Klimaschutz in der Energie- und Stromsteuer verankern
(Björn Klusmann, 05/2016)
Das FÖS begrüßt grundsätzlich den Hintergrund des Gesetzentwurfs, das bestehende, historisch gewachsene System der Energie- und Stromsteuern mitsamt seiner Vielzahl an Ausnahmeregelungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu reformieren. Die konkreten Reformvorschläge bedürfen allerdings etlicher Ergänzungen, um nicht mit vorschnellen Entscheidungen wichtige und möglicherweise kontraproduktive energie- und klimapolitische Weichenstellungen vorzunehmen. Dazu zählen laut Auffassung des FÖS die Beibehaltung der Stromsteuerbefreiungen für die dezentrale bzw. erneuerbare Energieversorgung sowie die Entwicklung eines energie- und klimapolitischen Zielmodells der Bundesregierung, das die angemessen hohe Bepreisung fossiler Energieträger vorsieht und gleichzeitig umweltfreundliche Erzeugungs- bzw. Vermarktungsformen angemessen besser stellt.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Treibhausgasemissionen
Anstieg der nationalen Treibhausgasemissionen im Jahr 2015
(Christian Freericks und Swantje Fiedler, 03/2016)
Aufgrund des höheren Energieverbrauchs im Jahr 2015 sind gegenüber 2014 voraussichtlich auch die energiebedingten CO2-Emissionen gestiegen. Wesentliche Ursachen hierfür sind der witterungsbedingt erhöhte Heizenergiebedarf, der gestiegene Braunkohleeinsatz im Kraftwerkssektor und der gestiegene Absatz der emissionsintensiven Mineralölprodukte Diesel und schweres Heizöl. Damit werden die Treibhausgaseinsparungen, die bis 2015 zur Erreichung des 40-Prozent-Reduktionsziels im Jahr 2020 notwendig wären, deutlich verfehlt, wenn man von einem Pfad mit jährlich gleichbleibenden Reduktionsschritten ausgeht. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer FÖS-Kurzanalyse, die im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Schätzungen über die nationalen Treibhausgasemissionen auf Grundlage des Energieverbrauchs enthält.

FÖS-Stellungnahme zum BMWi-Referentenentwurf
Effizienzanreize bei EEG-Ausnahmen verbessern
(Swantje Fiedler, 01/2016)
Mit einem Gesetzentwurf zur Verbesserung der Energieeffizienz bei stromkostenintensiven Unternehmen will die Bundesregierung eine Vorgabe der EU-Energieeffizienzrichtlinie umsetzen. Das FÖS begrüßt das Anliegen, befindet die konkreten Vorschläge des Entwurfs allerdings für unzureichend. Die bisherigen Fehlanreize würden nicht zufriedenstellen korrigiert, daher sollen Stromverbräuche und –Preise realitätsnah gruppiert, zusätzlich Stromeffizienzbenchmarks genutzt, und Effizienzinvestitionen als Gegenleistung für Vergünstigungen gefordert werden. Die Stellungnahme mit den konkreten Kritikpunkten und Änderungsvorschlägen ist online verfügbar.

FÖS-Metaanalyse über die Energieversorgung im Verkehr
Energiewende im Verkehrssektor

(Alexander Mahler und Matthias Runkel, 11/2015)
Das FÖS hat im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) eine Metaanalyse erstellt, in der 14 wissenschaftliche Studien verglichen werden, die mögliche Szenarien für die zukünftige Energieversorgung im Verkehr untersucht haben. Die Arbeit zeigt, dass die die Energiewende im Verkehrsbereich aufgrund der wachsenden Verkehrsleistung, aber auch der unzureichende Marktdurchdringung effizienterer und emissionsarmer Technologien und Verkehrsmittel insbesondere im Güter- und Luftverkehr nicht vorankommt. Für eine Trendwende sind tiefgreifende verkehrs- und energiepolitische Maßnahmen sowie die Förderung alternativer Antriebe und Kraftstoffe nötig. Eine effizientere Gestaltung des Verkehrs durch Verlagerung und Vermeidung ist wichtig, reicht aber nicht aus. Nur mit weiteren Fortschritten in den Bereichen Elektromobilität, Biokraftstoffe und strombasierte Kraftstoffe können die Ziele des Verkehrssektors erreicht werden.

FÖS-Analyse über die Steuerprivilegien für Diesel
Steuervergünstigung für Dieselkraftstoff
(Alexander Mahler und Matthias Runkel, 10/2015)
Die Kurzanalyse im Auftrag von Greenpeace zeigt die Steuerprivilegien, die Diesel trotz seiner im Vergleich zu Benzin höheren Umwelt- und Gesundheitsbelastung genießt. Eine Besteuerung nach dem Äquivalenzprinzip, also gemäß des CO2- und Energiegehalts der Kraftstoffe würde diese Begünstigung aufheben und technologieneutrale Anreize setzen, die weniger umwelt- und gesundheitsschädlich wären.

FÖS-Stellungnahme zum Deutschen Ressourceneffizienzprogramm
Stellungnahme zum ProgRess II Entwurf vom 10.08.2015
(Swantje Fiedler und Rupert Wronski, 09/2015)
Das FÖS hat den Entwurf des Bundesumweltministeriums zur Weiterentwicklung des Ressourceneffizienzprogramms ProgRess untersucht: Vor allem bei der Nutzung von Preisanreizen sowie dem Subventionsabbau zum Zweck der Ressourceneinsparung bestehen Verbesserungspotenziale. Das FÖS fordert die Bundesregierung auf, diese beiden wichtigen ökonomischen Instrumente auszubauen und um weitere konkrete Maßnahmen zu ergänzen und zu präzisieren.  Ansatzpunkte sind etwa die Reform der Mehrwertsteuer, der konsequente Abbau umweltschädlicher Subventionen und die Einführung von Ressourcensteuern.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Energiewende
Aktueller Stand ausgewählter Energiewende-Ziele
(Lena Reuster und Felix Reutter, 08/2015)
Zwar ist Deutschland beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Strombereich nach wie vor auf gutem Weg. Doch einige andere zentrale Energiewende-Ziele drohen deutlich verfehlt zu werden: Bei den Effizienzzielen und insbesondere im Verkehrssektor liegt Deutschland nach wie vor nicht auf Kurs. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer FÖS-Kurzanalyse, die im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen die Entwicklung der Energiewende-Indikatoren bis zum ersten Halbjahr 2015 betrachtet.

NGO-Luftverkehrskonzept
Schritte zu einem zukunftsfähigen und umweltverträglichen Luftverkehr in Deutschland

(BUND, BVF, Brot für die Welt, DNR, FÖS, Klima-Allianz, Robin Wood und VCD, 07/2015)
Zurzeit erarbeitet das Bundesverkehrsministerium (BMVI) federführend das im Koalitionsvertrag vereinbarte Luftverkehrskonzept der Bundesregierung. Dabei vernachlässigt das BMVI aus Sicht einer NGO-Allianz aus den Bereichen Umweltschutz, Lärmschutz und Entwicklungszusammenarbeit die Klimaschutzziele und die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. In einem eigenen Konzept fordern die NGOs den Abbau von Subventionen für die unrentablen Regionalflughäfen, die Einführung eines Schnellzugsystems als Alternative zu Inlandsflügen und eine globale Klimaabgabe auf CO2-Äquivalente.

FÖS-Kurzanalyse zum Vorschlag einer Kapazitätsreserve
Teurer Klimaschutz mit Kapazitätsreserve

(Swantje Küchler und Rupert Wronski, 06/2015)
Das FÖS hat sich im Auftrag von Greenpeace mit den Prämissen des Kapazitätsreserve-Konzepts von IG BCE und BDI auseinandergesetzt. Mit dieser Strategie würden vor allem jene Kraftwerke vergütet, die entweder in den nächsten Jahren ohnehin stillgelegt oder einfach durch andere Kohlekraftwerke im Markt ersetzt werden. Wenn die nötigen CO2-Einsparziele nicht verfehlt werden sollen, müssten Braunkohlekapazitäten in viel größerem Umfang stillgelegt werden - dies wäre etwa doppelt so teuer, wie im Vorschlag angegeben und würde zu Lasten von privaten Haushalten und Gewerbe gehen. Die Kurzanalyse sowie eine Presseerklärung von Greenpeace sind online verfügbar.

FÖS-Hintergrundpapier zum Vorschlag des Bundeswirtschaftsministers
Der nationale Klimabeitrag – ökonomisch vernünftig und ökologisch notwendig
(Swantje Küchler und Rupert Wronski, 03/2015)
Das FÖS begrüßt den Vorschlag des Bundeswirtschaftsministers zur Einführung eines nationalen Klimabeitrags. Aus Sicht des FÖS handelt es sich um ein ökonomisch sinnvolles Instrument, um die Stromerzeugung aus den ältesten und schmutzigsten Kohlekraftwerken zielgerichtet zu verteuern und auf diese Weise zu reduzieren. Der Preisanreiz gewährt den Kraftwerksbetreibern dabei größtmögliche Flexibilität, um das eigene Erzeugungsportfolio zu optimieren. Es handelt sich daher um einen minimalinvasiven Eingriff, um die angestrebte Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen in der konventionellen Stromerzeugung bis 2020 kostengünstig und technologieneutral zu realisieren. Das Instrument verspricht darüber hinaus einen geringen Verwaltungsaufwand und ist mit dem System des Europäischen Emissionshandels (EU ETS) kompatibel.

FÖS-Factsheet zum Thema Stein- und Braunkohle
Entwicklung von Stein- und Braunkohlekapazitäten im deutschen Kraftwerkspark
(Swantje Küchler und Rupert Wronski, 03/2015)
Trotz mittelfristig bestehender Überkapazitäten im deutschen Kraftwerkspark ist für den Zeitraum 2011-2015 ein Nettozubau von 2,2 GW an Kohlekraftwerksleistung absehbar. Dies ist angesichts der Klimaziele der Bundesregierung kontraproduktiv und verschärft das Problem der Rentabilität der Kraftwerke. Rund ein Drittel der Kohlekraftwerke in Deutschland ist älter als 40 Jahre und damit unnötig emissionsintensiv/klimaschädlich. Dies ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung des FÖS. Außerdem liegt das durchschnittliche Kraftwerksalter bei Stilllegung im Zeitraum 2011-2014 mit 52 Jahren sogar deutlich höher gewesen als von der Bundesregierung in ihren Klimaschutzszenarien angenommen (45 Jahre). Die CO2-intensivsten Kraftwerke bleiben länger am Netz als für die Klimaschutzziele verkraftbar ist.

FÖS-Factsheet zum Thema Energiewende
Fehlinvestitionen der Energieversorgungsunternehmen E.ON und RWE
(Swantje Küchler und Rupert Wronski, 03/2015)
Die betriebswirtschaftlichen Verluste der beiden Energieversorger E.ON und RWE sind teilweise auf Fehlinvestitionen zurückzuführen, darunter vor allem Investitionen in neue Kohlekraftwerke oder unrentable Unternehmenskäufe im Ausland. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Untersuchung des FÖS anlässlich der neuen Geschäftsberichte von E.ON und RWE. Die geänderten Rahmenbedingungen durch die Energiewende können deshalb nicht allein für schlechte unternehmerische Bilanzen verantwortlich gemacht werden.

FÖS-Hintergrundpapier zum Thema Kapazitätsmärkte
Strommarktdesign: Thesen zu unterschiedlichen Reformoptionen

(Amani Joas und Swantje Küchler, 02/2015)
Ein neues Strommarktdesign kann nur funktionieren, wenn richtige Preissignale das Verhalten von Produzenten und Verbrauchern steuern. Das FÖS hat Stellung genommen zum Grünbuch "Ein Strommarkt für die Energiewende" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im Hintergrundpapier werden verschiedene Varianten für die Architektur eines neuen Strommarkts diskutiert und für die Optimierung des vorhandenen Marktdesigns plädiert.

FÖS-Hintergrundpapier zum Thema Steuerpolitik
Zuordnung der Steuern und Abgaben auf die Faktoren Arbeit, Kapital, Umwelt
(Damian Ludewig, Alexander Mahler und Bettina Meyer, 02/2015)
Der Anteil der Umweltsteuern am deutschen Steueraufkommen war im Jahr 2014 niedriger als vor der Ökologischen Steuerreform 1999. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Untersuchung des FÖS darüber, wie sich der deutsche Staat über Steuern und Abgaben finanziert. Das Hintergrundpapier ist als Kurzfassung und als Langfassung verfügbar, ebenso ist eine Pressemitteilung online verfügbar.

FÖS-Kurzgutachten zum Thema Elektromobilität und Kfz-Steuer
Schaffung von Kaufanreizen für besonders emissionsarme Pkw

(Alexander Mahler und Matthias Runkel, 02/2015)
Für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat das FÖS untersucht, wie Kaufanreize für besonders emissionsarme Pkw geschaffen werden können. Diese sollen dazu beitragen, die Verbreitung von Elektromobiltät und anderen emissionsarmen Antriebstechnologien zu fördern und somit den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr langfristig zu senken. Aufbauend auf den Erfahrungen anderer Staaten wurde ein aufkommensneutrales Umlagesystem entwickelt. Dabei wird für den Kauf emissionsarmer Fahrzeuge ein Bonus gezahlt, der durch eine Umlage auf die Kfz-Steuer besonders klimaschädlicher Fahrzeuge gegenfinanziert wird. So können die Gesamtkosten für emissionsarme Fahrzeuge gesenkt werden, ohne den Staatshaushalt zusätzlich zu belasten.

FÖS-Stellungnahme zum Gesetzentwurf Energieaudits in großen Unternehmen
Effizienzberatung in Unternehmen voranbringen
(Swantje Küchler, 01/2015)
Mit einem Gesetzesentwurf zur Einführung von Energieaudits in großen Unternehmen will die Bundesregierung eine Vorgabe der EU-Energieeffizienzrichtlinie umsetzen. Das FÖS bedauert, dass in dem Entwurf nur das Mindestmaß vorgesehen ist und befürwortet die Einbeziehung weiterer Unternehmen sowie höhere Standards für Effizienzberatung und -umsetzung. Die konkreten Kritikpunkte und Änderungsvorschläge hat das FÖS in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst.

FÖS-Stellungnahme zum Aktionsprogramm Klimaschutz
Klimaschutzplan lässt zu viel offen
(12/2014)
Um die Klimaschutzziele zu erreichen, sind konkrete politische Maßnahmen erforderlich. Das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 enthält einige wichtige Elemente, wie zum Beispiel die Ausweitung der Lkw-Maut und die Nachhaltigkeitsprüfung von Subventionen. Insgesamt greift es aber deutlich zu kurz, weil die geplanten Einsparungen an Treibhausgasemissionen zu knapp bemessen und noch nicht ausreichend mit konkreten Maßnahmen untermauert sind. Das FÖS fordert die Bundesregierung daher auf, die wichtigen Ansätze des Aktionsprogramms Klimaschutz auszubauen und durch weitere Maßnahmen zu ergänzen. Insbesondere der konsequente Abbau umweltschädlicher Subventionen und der Einsatz von Preisanreizen würden Blockaden lösen und finanzielle Spielräume zur Gegenfinanzierung schaffen.

FÖS-Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE)
Effizienzwende mit NAPE auf richtigem Weg  - aber längst nicht am Ziel
(12/2014)
Das FÖS fordert die Bundesregierung auf, die wichtigen Ansätze des NAPE auszubauen und durch weitere Maßnahmen, insbesondere durch Preisanreizinstrumente wie den konsequenten Abbau umweltschädlicher Subventionen und die intelligentere Ausrichtung des Steuersystems, zu ergänzen. Diese würden vorhandene Blockaden für Energieeffizienz lösen und gleichzeitig Spielräume zur Gegenfinanzierung anderer Maßnahmen eröffnen. Denn Effizienz ist die kostengünstigste Klimaschutzstrategie.

FÖS-Hintergrundpapier zum Thema Energieeffizienz
Marktkräfte für Energieeffizienz nutzen
(Lena Reuster, Swantje Küchler und Amani Joas, 10/2014)
Mit den Zielen des Energiekonzepts 2010, der Umsetzung der EU-Effizienzrichtlinie (EED) und dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) bestehen Anlass und Notwendigkeit, den Markt für Energieeffizienz in Schwung zu bringen und Kurs auf die ambitionierten Energiewendeziele zu nehmen. Von zentraler Bedeutung wird dabei sein, mit den richtigen Instrumenten zahlreiche Hemmnisse abzubauen, die bisher den Fortschritt behindern. Dazu sind marktbasierte und preisimpulssetzende Instrumente eine wesentliche Grundlage. Einige zentrale Anknüpfungspunkte und Maßnahmenvorschläge, um den Markt als Steuerungsmechanismus zu nutzen, werden in diesem Hintergrundpapier skizziert.

FÖS-Kurzanalyse zu Wettbewerbsfähigkeit und Industriestrompreisen
Industriestrompreise in Deutschland und den USA
(Swantje Küchler und Rupert Wronski, 07/14)
Das FÖS hat in einer Kurzstudie ermittelt, wie hoch und wettbewerbsfähig die deutschen Industriestrompreise sind. Diese fallen geringer aus als bisher angenommen. Die Kurzstudie zeigt, dass verfügbare durchschnittliche Industriestrompreise von Eurostat allenfalls als grobe Orientierung dienen können. Für aussagekräftige internationale Vergleiche und Schlussfolgerungen zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland sind sie jedoch ungeeignet.

FÖS-Positionspapier zur EEG-Novelle
Grundpfeiler für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

(Amani Joas, Swantje Küchler, Bettina Meyer und Uwe Nestle, 06/2014)
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft schätzt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als ein hervorragend geeignetes ökonomisches Instrument ein, um den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. Für den Übergang von der Markteinführungs- in die Marktdurchdringungsphase, und um der Kostendynamik des EEG zu begegnen, ist aus Sicht des FÖS eine Reform des Gesetzes und weiterer Rahmenbedingungen notwendig. Diese soll den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland effizient und sicher fördern und die Beteiligung breiter Bevölkerungsgruppen an einer ökologischen, sozialen und marktwirtschaftlichen Energiewende garantieren.

Gemeinsames Positionspapier zu Industrieausnahmen beim EEG
Wahlversprechen einhalten: gerechte Kostenverteilung statt übermäßige Industriesubventionen
(BUND, Deutscher Mieterbund, Deutsche Umwelthilfe, FÖS, Greenpeace, klima allianz deutschland, NABU, UnternehmensGrün, vzbv und WWF, 05/2014)
Ein Bündnis aus Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden fordert in einem gemeinsamen Positionspapier die Bundesregierung und den Bundestag zu Nachbesserungen bei der EEG-Novelle auf. Industrieausnahmen sollten - wie im Wahlkampf angekündigt - auf das notwendige Maß reduziert und somit eine gerechtere Verteilung der EEG-Umlage erreicht werden. Das gemeinsame Positionspapier, ein Factsheet sind online verfügbar.

FÖS-Kurzanalyse zur EEG-Novelle
Industrieausnahmen: Branchenliste schafft kaum Eingrenzung
(Swantje Küchler, 05/2014)
Die Kurzanalyse zeigt, dass nach dem vorliegender Gesetzentwurf der Bundesregierung künftig nur 27 von 246 Branchen des Produzierenden Gewerbes keine Ausnahmen bei der EEG-Umlage im Rahmen der "Besonderen Ausgleichsregelung" mehr beantragen können. Nur 10 Prozent der heute begünstigten Unternehmen fallen aufgrund dieser Branchenauswahl nicht mehr unter die Regelung. Damit wird das ursprüngliche Ziel nicht erreicht, die Ausnahmen auf Branchen zu beschränken, die im intensiven internationalen Wettbewerb stehen.

FÖS-Stellungnahme zum EEG-Referentenentwurf
EEG-Kosten gerechter verteilen
(Swantje Küchler, 04/2014)
Bei der EEG-Novelle hat die Bundesregierung ihren Referentenentwurf nun um die umstrittenen Punkte Eigenstrom und Besondere Ausgleichsregelung erweitert. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Kosten der Energiewende gerechter und breiter zu verteilen, gehen aber nicht weit genug, um vor allem die Industrie in angemessener Weise in die Pflicht zu nehmen. Die konkreten Kritikpunkte und Änderungsvorschläge hat das FÖS in einer Stellungnahme an das BMWI geschickt.

FÖS-Factsheet zum Thema Energiewende
Kosten und Nutzen der Energiewende
(Swantje Küchler, 02/2014)
Im Auftrag von Greenpeace Energy hat das FÖS die versteckten Kosten konventioneller Energien und den Nettonutzen der Energiewende bis 2050 untersucht und in einem Factsheet zusammengefasst. Demnach betrugen die „versteckten Kosten" der konventionellen Energieträger im Jahr 2012 rund 40 Milliarden Euro. Der volkswirtschaftliche Nettonutzen der Energiewende, der bisher nicht im Strompreis abgebildet wird, beläuft sich bis 2050 auf rund 522 Milliarden Euro. Eine Pressemitteilung von Greenpeace Energy sowie die zugrundeliegenden Studien "Was Strom wirklich kostet" und "Was die Energiewende wirklich kostet" sind online verfügbar.

FÖS-Hintergrundpapier zum Thema Steuerpolitik
Zuordnung der Steuern und Abgaben auf die Faktoren Arbeit, Kapital, Umwelt
(Damian Ludewig, Alexander Mahler und Bettina Meyer, 01/2014)
Der Anteil der Umweltsteuern am deutschen Steueraufkommen war im Jahr 2013 niedriger als vor der Ökologischen Steuerreform 1999. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Untersuchung des FÖS darüber, wie sich der deutsche Staat über Steuern und Abgaben finanziert.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Erneuerbare Energien
Zukünftiger Ausbau erneuerbarer Energien
(Swantje Küchler, 12/2013)
Im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat das FÖS untersucht, wie die Ziele des Koalitionsvertrags von CDU/CSU und SPD den Ausbau erneuerbarer Energien beeinflussen. Im vorgesehen Ausbaukorridor wird der Zuwachs gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2005 bis 2012 um ein Drittel gekürzt. Für die EEG-Umlage ergeben sich daraus hingegen kaum Einsparungen.

FÖS-Diskussionspapier zum Thema Biomasse
Vorschlag für die zukünftige Rolle von Biogas im EEG
(Uwe Nestle, 10/2013)
Im Vergleich zu anderen Energiequellen schneidet die Verstromung von Anbaubiomasse aus verschiedenen Gründen schlechter ab. Dies betrifft insbesondere die Umweltverträglichkeit als auch die Kosten für die Stromkunden. Gleichzeitig könnten Biomasseanlagen die schwankende Einspeisung aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen ausgleichen. Im Diskussionspapier hat FÖS-Vorstandsmitglied Uwe Nestle eine Strategie entwickelt, in der dies umgesetzt wird. Damit können Biomasseanlagen zukünftig bei geringeren Kosten deutlich stärker zur Sicherung der verfügbaren Kraftwerksleistung und damit zur Stromversorgungssicherheit beitragen.

FÖS-Konzept zum Thema Gebäudesanierung
Prämienmodell für eine verlässliche Finanzierung der energetischen Gebäudesanierung
(Swantje Küchler und Uwe Nestle, 09/2013)
Gebäude sind in Deutschland noch immer für 40 Prozent des Energieverbrauches und 20 Prozent der CO2-Emmissionen verantwortlich. Das FÖS hat im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung ein Konzept entwickelt, mit dem die Förderung der energetischen Gebäudesanierung zukünftig finanziert werden könnte. Dafür wird ein Prämienmodell vorgeschlagen, welches haushaltsunabhängig für eine größere Investitions- und Planungssicherheit sorgen soll. Das Konzept ist eine Weiterentwicklung einer im Jahr 2012 erstellten Studie.

FÖS-Kurzanalyse zum Thema Industrieausnahmen
Ausnahmeregelungen für die Industrie bei Energie- und Strompreisen
(Swantje Küchler, 09/2013)
Im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat das FÖS die geltenden Ausnahmeregelungen für das Produzierende Gewerbe bei Energie- und Strompreisen untersucht. Der Umfang der Industrieausnahmen steigt seit 2005 kontinuierlich an und wird 2014 voraussichtlich mindestens 16,2 Mrd. Euro betragen. Der Großteil der anfallenden Kosten muss durch die übrigen Stromkunden finanziert werden.

FÖS-Factsheet zu den Zusatzkosten von konventionellen Energieträgern
Zusatzkosten von Strom aus konventionellen Energieträgern außerhalb des Strompreises
(Swantje Küchler und Lena Reuster, 08/2013)
Im Auftrag von Greenpeace Energy eG hat das FÖS die Zusatzkosten von Strom aus konventionellen Energieträgern außerhalb des Strompreises untersucht und in einem Factsheet zusammengefasst. Demnach betrugen die „versteckten Kosten" der konventionellen Energieträger wie Atomkraft und Kohle, die im Strompreis bisher nicht abgebildet sind, im Jahr 2012 rund 40 Milliarden Euro. Die zugrundeliegende, umfassende Studie aus dem Jahr 2012 finden Sie hier.

FÖS-Diskussionspapier zum Thema Wachstum
Postwachstumsgesellschaft konkret - Politische Ansätze zur Überwindung von Wachstumszwängen

(Damian Ludewig und Eike Meyer, 06/2013)
In diesem aktuellen FÖS-Diskussionspapier werden politische Ansatzpunkte zur Überwindung von Wachstumszwängen aufgezeigt. Durch staatliche Rahmensetzung muss die soziale Marktwirtschaft zu einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft weiter entwickelt werden, die nicht mehr in erster Linie auf quantitatives Wirtschaftswachstum, sondern auf tatsächlichen Wohlstand und Lebensqualität ausgerichtet ist. Im Zentrum müssen dabei Maßnahmen stehen, die sicherstellen, dass die ökologischen Grenzen des Planeten gewahrt werden. Solange die Frage, ob dann weiteres Wachstum dank Effizienzgewinnen möglich ist nicht endgültig beantwortet werden kann, gebietet alleine das Vorsorgeprinzip, sich Gedanken über eine Wirtschaft zu machen, die nicht mehr wachsen mus, um Wohlstand für alle zu erzeugen.

FÖS-Kurzgutachten zu den Kosten der Energiewende
Die Kosten der Energiewende - Wie belastbar ist Altmaiers Billion?
(Lena Reuster und Swantje Küchler, 03/2013)
Die Energiewende wird deutlich günstiger als von Bundesumweltminister Altmaier kürzlich behauptet. Das zeigt eine Kurzanalyse des FÖS im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) und der Energiegenossenschaft Greenpeace Energy, die die fragwürdige „Billionen“-Schätzung von Bundesumweltminister Peter Altmaier zu den Kosten der Energiewende beleuchtet. Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung.

FÖS-Positionspapier - Acht Thesen zur aktuellen Strompreisdebatte
Energiewende als lohnende Zukunftsinvestition begreifen

(03/2013)
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft fordert eine Energiepolitik, die Zweck und Nutzen der Energiewende hartnäckig kommuniziert, um Akzeptanz für die Anfangsinvestitionen wirbt und für eine (verursacher-)gerechte Kostenverteilung mit sozialer Abfederung eintritt. Die folgenden Punkte fassen unsere Positionen und Argumente zum Thema „Kosten der Energiewende" zusammen.

FÖS-Kommentar zur aktuellen Strompreisdebatte
Warum die EEG Umlage nicht den Kosten des Umstiegs auf Erneuerbare entspricht
(Uwe Nestle, 02/2013)
Der Strompreis ist derzeit seit Monaten ein zentrales politisches Thema. Anlass ist die gestiegene EEG-Umlage. Inzwischen liegen zahlreiche Vorschläge und Forderungen zur Reformierung des EEG vor. Sie verfolgen vordergründig das Ziel, den Anstieg der EEG-Umlage und damit den Strompreis einzudämmen. Aber ist es wirklich die Förderung der Erneuerbaren Energien, die für den hohen Strompreis verantwortlich ist?

FÖS-Diskussionspapier zur Steuerstruktur 2012
Zuordnung der Steuern und Abgaben auf die Faktoren Arbeit, Kapital, Umwelt
(Bettina Meyer, Swantje Küchler, Damian Ludewig und Alexander Mahler, 01/2013)
Der deutsche Staat finanziert sich zu über 60 Prozent über Steuern und Abgaben, die den Faktor Arbeit belasten. Umweltsteuern hingegen leisten nur einen geringen Beitrag zu den Staatsfinanzen. Ihr Anteil ist in den vergangenen Jahren sogar weiter auf 5,3 Prozent zurückgegangen und wird voraussichtlich bereits in diesem Jahr mit 5,1 Prozent sogar auf dem Niveau vor der Ökologischen Steuerreform liegen.

FÖS-Kurzgutachten zur aktuellen Strompreisdebatte
Strompreise in Europa und Wettbewerbsfähigkeit der stromintensiven Industrie
(Swantje Küchler, 01/2013)
Das FÖS hat im Auftrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN untersucht, wie sich die Strompreise an der Deutschen Strombörse im europäischen Vergleich entwickelt haben und welche Auswirkungen dies auf die Wettbewerbsfähigkeit der stromintensiven Industrie hat.

FÖS-Diskussionspapier zu aktuellen Reformvorschlägen bei der Stromsteuer
Klimaschutzorientierte Reform statt Senkung der Stromsteuer

(Bettina Meyer, Lena Reuster, Kai Schlegelmilch und Uwe Nestle, 12/2012)
Die Debatte über steigende Strompreise und die Gründe für ihren Anstieg wurde in den letzten Wochen sowohl von der Politik als auch von Interessenverbänden mit unterschiedlichen Analysen, Kritiken und Vorschlägen angetrieben. Insbesondere die sozial verträgliche Ausgestaltung der Kostenverteilung stand hierbei im Mittelpunkt. Dieses Diskussionspapier stellt die aktuell diskutierten Vorschläge mit Bezug zur Stromsteuer dar und bewertet diese aus FÖS-Sicht.

FÖS-Stellungnahme zum Kompromisstext der zypriotischen Ratspräsidentschaft zur EU-Energiesteuerrichtlinie
Für eine ambitionierte Revision der EU-Energiesteuerrichtlinie
(Dr. Constanze Adolf und Swantje Küchler, 11/2012)
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat den von der Europäischen Kommission im April 2011 vorgelegten Richtlinienvorschlag ausdrücklich unterstützt. Die Revision der EU-Energiesteuerrichtlinie hätte nach dieser ursprünglichen Fassung wegweisende Impulse für eine innovative und kohärente Steuerpolitik gesetzt. Mit der Verringerung von Wettbewerbsverzerrungen und der Einführung einer ausreichend hohen CO2-Komponente hätte der Vorschlag klare Preissignale gesetzt und das Potenzial entfalten können, öffentliche Haushalte zu konsolidieren, den wiederholt beschlossenen Strukturwandel hin zu einer Green Economy nachhaltig einzuleiten und einen wesentlichen Beitrag zur effizienten Erreichung der auf EU-Ebene beschlossenen Klima- und Energieziele für 2020 und darüber hinaus zu leisten.

FÖS-Stellungnahme zur Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags am 05.11.2012
Luftverkehrsteuer ausbauen anstatt Steuersätze absenken
(Alexander Mahler, 11/2012)
Das FÖS unterstützt die Luftverkehrsteuer (LuftVSt) als ersten sinnvollen Schritt, um den bestehenden milliardenschweren Steuervergünstigungen und Infrastruktursubventionen zu begegnen. Die Absenkung der Steuersätze ist aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll und lässt sich auch nicht mit der bisherigen Berechnungslogik der Steuer begründen. Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir im europäischen Treibhausgasemissionshandel für den Luftverkehr zwar Chancen, um die Entwicklung eines langfristigen globalen Klimaregimes für den Luftverkehr zu fördern, aber auf absehbare Zeit keinen adäquaten Ersatz für die Luftverkehrsteuer.

FÖS-Kurzanalyse im Auftrag von Campact e.V.
Industriebegünstigungen bei der EEG-Umlage und deren Auswirkung auf die restlichen Stromverbraucher

(Lena Reuster und Swantje Küchler, 10/2012)
Im Auftrag von Campact e.V. hat das FÖS eine Kurzstudie zum Umfang der Industriebegünstigungen bei der EEG-Umlage und den Mehrkosten für übrige Stromverbraucher veröffentlicht. Aufgrund der umfangreichen Ausnahmeregelungen der stromintensiven Industrien werden die Kosten der Energiewende zunehmend auf weniger Schultern verteilt.

FÖS-Stellungnahme zur Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am 17.10.2012
Neuregelung des Spitzenausgleichs ab 2013: Weiterhin Steuergeschenke ohne echte Gegenleistung

(Swantje Küchler, 10/2012)
Das FÖS lehnt den Regierungsentwurf zur Neuregelung des Spitzenausgleichs als absolut unzureichend ab. Die Regierung lässt die Gelegenheit ungenutzt verstreichen, die Vergünstigungen für die Industrie vor dem Hintergrund von Klima- und Ressourcenschutz sowie Verteilungsgerechtigkeit insgesamt zu vereinheitlichen und zielgenauer auf besonders energie- und wettbewerbsintensive Unternehmen zu konzentrieren. Die vorgesehenen Gegenleistungen der Industrie sind zahnlos und schaffen keine zusätzlichen Anreize zur Verbesserung der Energieeffizienz.

FÖS-Themenpapier zur Dienst- und Firmenwagenbesteuerung
Dienst- und Firmenwagenbesteuerung - Ökologische und soziale Fehlanreize beseitigen

(Alexander Mahler, 10/2012)
FÖS-Themenpapier zur Beseitung ökologischer und sozialer Fehlanreize durch eine Dienst- und Firmenwagenbesteuerung.

FÖS-Kurzanalyse im Auftrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Mehrkosten für private Haushalte durch die Begünstigungen der stromintensiven Industrie

(Swantje Küchler und Lena Reuster, 10/2012)
Das FÖS hat im Auftrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN untersucht, welche Mehrkosten privaten Haushalten durch die Begünstigungen der Industrie bei Strompreisen entstehen.

FÖS-Stellungnahme zur Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags am 26.09.2012
Jahressteuergesetz: Empfehlung einer technologieneutralen Reform der Dienstwagenbesteuerung
(Alexander Mahler, 09/2012)
Das FÖS begrüßt das Ziel, ökologische Gesichtspunkte bei der Besteuerung von Dienstwagen mit in Betracht zu ziehen, empfiehlt aber eine technologieneutrale Reform der Dienstwagenbesteuerung, die die umfangreiche bestehende umweltschädliche Subvention reduziert. So könnte die Dienstwagenbesteuerung einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr leisten und zusätzliche Steuereinnahmen in Milliardenhöhe - z.B. zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte - erzielen.

FÖS-Argumentationsleitfaden zur Debatte um Stromsteuersenkungen
Effizienz verbessern statt Stromsteuern senken

(09/2012)
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) kritisiert die Forderungen nach Steuersenkungen beim Strom, die in den vergangenen Tagen aus verschiedenen Richtungen geäußert wurden, als kontraproduktiv. Die Landesregierungen von Sachsen und Bayern haben im Bundesrat einen Antrag gestellt, die Stromsteuer zu senken. Die FDP fordert die EEG-Umlage von der Mehrwertsteuer zu befreien. Derartige Vorschläge sind finanzpolitisch unsinnig und verringern die Anreize für dringend nötige Energieeffizienzanstrengungen.

FÖS-Kurzanalyse im Auftrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Be- und Entlastung der Industriestrompreise durch die Energiewende
(Swantje Küchler und Lena Reuster, 09/2012)
Im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion hat das FÖS untersucht, inwiefern die energieintensive Industrie von der Energiewende profitiert: Dabei wurde die Kostenbelastung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz den strompreissenkenden Wirkungen gegenübergestellt. Die Vergünstigungen und Befreiungen bei der EEG-Umlage führen dazu, dass stromintensive Branchen insgesamt sogar finanziell vom Ausbau der erneuerbaren Energien profitieren: Der finanzielle Vorteil beträgt allein im Jahr 2012 fast 600 Mio. Euro.

FÖS-Diskussionspapier
Der Beitrag von Ressourcensteuern zu wirksamer Ressourcenschonung
(Eike Meyer, 08/2012)
Der globale Verbrauch nicht-erneuerbarer Rohstoffe hat in der Vergangenheit kontinuierlich zugenommen. Bis zum Jahr 2030 wird er sich absehbar noch einmal verdoppeln. Der Abbau und die Verarbeitung von Rohstoffen ist weltweit mit gravierenden Eingriffen in die Umwelt verbunden, die die Tragfähigkeitsgrenzen des Planeten zu überschreiten drohen. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Diskussionspapier für die Einführung einer Ressourcensteuer auf den Abbau oder die Verwendung nicht-erneuerbarer Rohstoffe argumentiert.

FÖS/Deneff-Hintergrundpapier zur Neuregelung des Spitzenausgleichs
Bewertung des aktuellen Vorschlags zur Energie- und Stromsteuernovelle vor dem Hintergrund der Energiewende in Deutschland
(Swantje Küchler und Charlotte Ruhbaum, 07/2012)
Das FÖS lehnt den Kabinettsentwurf zur Neuregelung des Spitzenausgleichs als absolut unzureichend ab. Es wurde eine einmalige Gelegenheit verpasst, effektive Anreize für Effizienzfortschritte in der Industrie zu setzen. Das Hintergrundpapier fasst die wesentlichen Fakten und Argumente zusammen.
Die Pressemitteilung "Steuergeschenke für die Energieintensive Industrie" und eine Stellungnahme  sowie ein Kommentar zu diesem Thema sind ebenfalls verfügbar. 

FÖS-Stellungnahme zur Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am 27.06.2012
Brüsseler Impulse für Klimaschutz und Subventionsabbau
(Swantje Küchler, 06/2012)
Das FÖS unterstützt ausdrücklich die Vorschläge der EU-Kommission zur intelligenten Neuregelung der Besteuerung von Energieerzeugnissen. Die Orientierung an den spezifischen CO2-Emissionen und am Energiegehalt beseitigt die gegenwärtig ungleiche Behandlung von Energieträgern und schafft Anreize für den Einsatz umweltfreundlicherer Heiz- und Kraftstoffe. Das Konzept setzt wegweisende Impulse für eine innovative und kohärente Steuerpolitik, die das Potential hat, Haushalte zu konsolidieren und den wiederholt beschlossenen Strukturwandel hin zu einer Green Economy nachhaltig einzuleiten.

FÖS Positionspapier - gemeinsam mit dem DNR
Die Chancen für eine ökologische Fiskalpolitik auf EU-Ebene nutzen:Das FÖS fordert ein überzeugendes 7. Umweltaktionsprogramm (7. UAP)
(Dr. Constanze Adolf und Kai Schlegelmilch, 04/2012)
Das 7. Umweltaktionsprogramm soll mittel- und langfristige umweltpolitische Ziele in besonders umweltrelevanten Politikfeldern der Europäischen Union etablieren. 23 deutsche Umweltverbände haben ein gemeinsames Positionspapier zum 7. UAP veröffentlicht, mit dem sie die Diskussion innerhalb der Kommission beeinflussen wollen. Das FÖS plädiert in seinem Beitrag zu "Greening the European Budget" unter anderem für eine europäische Haushaltspolitik, die Umweltaspekte konsequent einbezieht sowie für eine bessere Umsetzung bestehender Umweltgesetze und einen strengen und detaillierten Zeitplan für den Abbau umweltschädlicher Subventionen bis 2020.

FÖS-Diskussionspapier
"Ressourcenschonung durch die Besteuerung von Primärbaustoffen"
(Damian Ludewig und Eike Meyer, 03/2012)
Zwei Drittel der in Deutschland abgebauten mineralischen Rohstoffe sind Baumineralien. Ihr Abbau ist mit gravierenden Eingriffen in die Landschaft und Schäden für die Umwelt verbunden. Gleichzeitig bestehen im Bausektor große Effizienzpotentiale, u.a. durch die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen und Recyclingbaustoffen. Eine Steuer auf die Entnahme von Primäbaustoffen, wie sie in diesem Diskussionspapier vorgeschlagen wird, könnte gezielte Anreize dafür schaffen, diese Effizienzpotentiale besser auszuschöpfen und so zur Ressourcenschonung in Deutschland beitragen.

FÖS-Stellungnahme
"Beihilfen im Rahmen des Europäischen Emissionshandels"

(Swantje Küchler, 01/2012)
In einer Stellungnahme zum Entwurf der Europäischen Kommission bezweifelt das FÖS die Angemessenheit von staatlichen Beihilfen im Rahmen des Emissionshandels und legt Änderungsvorschläge vor. In den Leitlinien sind u.a. Strompreiskompensationen für die Industrie sowie Investitionszuschüsse für neue Kraftwerke vorgesehen.

FÖS-Stellungnahme
"Programm für die polnische Kernenergie"

(Damian Ludewig und Uwe Nestle, 12/2011)
Zu den Plänen der polnischen Regierung in die Atomenergie einzusteigen hat das FÖS im Rahmen des offiziellen Beteiligungsverfahrens eine Stellungnahme an die polnische Regierung eingereicht. Darin weist das FÖS darauf hin, dass ein Einstieg in die Atomenergie nicht nur ökologisch fahrlässig wäre, sondern darüber hinaus auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten unvernünftig. Lesen Sie auch unsere Pressemitteilung dazu.

FÖS-Diskussionspapier
Das Potential der bergrechtlichen Förderabgabe für Ressourcenschutz und Länderfinanzen

(Damian Ludewig und Eike Meyer, 12/2011)
Obwohl Deutschland bei weitem kein rohstoffarmes Land ist, sondern sich zu zwei Dritteln selber mit Rohstoffen versorgt, ist das Aufkommen aus der Förderabgabe in den meisten Bundesländern aufgrund von Ausnahmen und Ermäßigungen ausgesprochen gering. Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit, die politischen Rahmenbedingungen für Ressourcenschonung zu verbessern werden in diesem FÖS-Diskussionspapier Anknüpfungspunkte diskutiert, wie die Förderabgabe durch eine Abschaffung von Ausnahmen, eine konsequentere Anwendung und eine Ausrichtung hin auf ökologische Zielsetzungen weiterentwickelt werden könnte.

FÖS-Hintergrundpapier
Wohlstand oder Wachstum? Von der wachstums- zu einer wohlfahrtsorientierten Marktwirtschaft

(Damian Ludewig und Eike Meyer, 10/2011)
Dieses Hintergrundpapier verdeutlicht warum die soziale Marktwirtschaft zu einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft

FÖS-Themenpapier
Vermögensbezogene Steuern, Die Schere schließen - Steuerdumping abschaffen

(04/2010)
FÖS-Themenpapier zur Ausgestaltung und Wirkung einer vermögensbezogenen Steuer.

FÖS-Themenpapier
Dienst- und Firmenwagenbesteuererung - Ökologische und soziale Fehlanreize beseitigen

(04/2010)
FÖS-Themenpapier zur Beseitung ökologischer und sozialer Fehlanreize durch eine Dienst- und Firmenwagenbesteuerung.

FÖS-Kurzstudie
Atomsteuer

(Swantje Küchler, Bettina Meyer 10/2009)
FÖS-Studie im Auftrag von Greenpeace e.V. erläutert ein Konzept für die verursachungsgerechte Anlastung von Folgekosten der Atomenergie und für die Abschöpfung von Leistungslosen Zusatzgewinnen.
Zur Presseerklärung von Greenpeace gelangen Sie hier.

FÖS-Themenpapier
Naturzerstörung stoppen - Flächenverbrauch eindämmen

(Damian Ludewig, Sebastian Schmidt, 05/2009)
In diesem Themenpapier werden Reformvorschläge zur Reduktion des täglichen Flächenverbrauches diskutiert.

FÖS-Themenpapier
Themenpapier - Gebäudeheizung

(Johannes Lackmann, Damian Ludewig, 05/2009)
FÖS-Themenpapier zur Einschränkung der Umlegbarkeit von Wärmekosten als Haushaltsneutraler Anreiz der Gebäudesanierung.

FÖS-Themenpapier
Themenpapier - Konjunkturpolitik

(Damian Ludewig, Florian Prange, 05/2009)
FÖS-Themenpapier über Anforderungen an eine ökologisch-soziale Konjunkturpolitik in Zeiten von Klimawandel und Wirtschaftskrise.

FÖS-Forderungspapier
Auch Fordern, Nicht Nur Fördern

(Damian Ludewig, 08/2009)
Das Papier erläutert einen Vorschlag zur Weiterentwicklung der Abwrackprämie.

FÖS-Forderungspapier
Umbau des Fahrzeugparks statt Kfz-Steuer-Bastelei

(Anselm Görres, 01/2009)
Dieses Papier erläutert einen Vorschlag zur Reformierung einer umweltgerechten Kfz-Steuer.

FÖS-Diskussionspapier
Zuordnung der Steuern und Abgaben auf die Faktoren Arbeit, Kapital, Umwelt

(Bettina Meyer, Damian Ludewig, 2009)
Das Papier analysiert die Entwicklung der Steueranteile der Faktoren Arbeit, Kapital und Umwelt in Deutschland.
Die Pressemitteilung und die Präsentation stehen Ihnen zum Download bereit.

FÖS-Diskussionspapier
Firmen- und Dienstwagenbesteuerung modernisieren - für Klimaschutz und mehr Gerechtigkeit

(Anselm Görres, Bettina Meyer 09/2008)
Das FÖS-Kurzgutachten im Auftrag von Greenpeace e.V. erläutert die Vorteile einer Dienstwagenbesteuerung für den Klimaschutz und mehr sozialer Gerechtigkeit.

FÖS-Diskussionspapier
Thesen und Bausteine zur Weiterentwicklung der Ökologischen Finanzreform

(Bettina Meyer, 05/2008)
Das Papier basiert auf einer Aktualisierung des Kurzfristkonzepts 2006 und des Memorandums 2004 des Fördervereins Ökologische Steuerreform. Es erläutert die Handlungsoptionen einer ökologischen Finanzreform.

FÖS-Diskussionspapier
Subventionen und Regelungen mit Subventionsähnlichen Wirkungen im Energiebereich

(Bettina Meyer, 05/2006)
Hier werden eine Zusammenfassung sowie Thesen zu Subventionen im Energiebereich präsentiert. Dabei werden auch erste Daten zum einen einer umfassenden Bestandsaufnahme von weit definierten Energiesubventionen in 2003 sowie eine Zeitreihe der wichtigsten Subventionsarten seit 1970 (teilweise seit 1950) präsentiert.

FÖS-Diskussionspapier
Japan`s path to Kyoto: paved with many obstacles

(Anselm Görres, 01/2006)
Das Papier vergleicht - basierend auf den Erfahrungen einer Ökosteuer-Promotiontour - die Umweltpolitik in Deutschland und Japan, zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

FÖS-Hintergrundpapier
Reducing Greenhouse Gas Emmissions from Aviation

(Jacqueline Cottrell (bearb.), 11/2005)
Ein Projekt von GBG und Eftec im Auftrag der Deutsch-Britischen Stiftung zur Emmission des Luftverkehrssektors.

FÖS-Diskussionspapier
Insights in Political Processes on the Ecological Tax Reform from a Ministerial Perspective

(Kai Schlegelmilch, 07/2005)
Das Papier beschreibt die Entwicklung und Geschichte der ÖSR in Deutschland, die Einführung in die Praxis und wertet die Erfahrungen aus.

FÖS-Diskussionspapier
Merkelsteuer ohne Mehrwert

(Anselm Görres, 07/2005)
Das Papier beleuchtet die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Mehrwertssteuererhöhung gegenüber einer Ökologischen Steuerreform.

FÖS-Diskussionspapier
Nationale Umsetzung von Klimaschutzzielen

(Andreas Wolfsteiner, 06/2005)
Nach einer Bestandsaufnahme der weltweiten Klimaentwicklung und Kimapolitik sowie einer Beleuchtung der möglichen Instrumente in der Klimapolitik stellt das Papier Schlussfolgerungen für die deutsche Klimapolitk auf.

FÖS-Diskussionspapier
Mehrwert- und/oder Ökosteuer?

(Bettina Meyer, 07/2005)
In diesem Diskussionspapier wird ausgehend von einer Analyse der Struktur des deutschen Steuersystems die Ausgangsthese begründet, dass die Steuern und Abgaben auf den Faktor Arbeit gesenkt und zur Gegenfinanzierung die indirekten Steuern erhöht werden sollten.

FÖS-Diskussionspapier
Das Stäublein auf der Waage?

(Anselm Görres, 04/2005)
Das Papier diskutiert die Feinstaub-Debatte in Deutschland.

FÖS-Diskussionspapier
Taxing for Sustainability

(Anselm Görres, 10/2000)
Dieses Papier erklärt die Denkweise hinter der Ökosteuer – nämlich umweltschädliches Verhalten zu besteuern und umweltschonendes Verhalten von Steuern zu entlasten und erläutert zudem die doppelte Dividende.

FÖS-Diskussionspapier
From Galilei and Pigout to the macroeconomic charm of ecological taxation

(Anselm Görres, 06/2000)
Das Papier erläutert die Funktionsweise der Ökologischen Steuerreform und deren positive Effekte und setzt es in den großen Rahmen wirtschaftswissenschaftlicher Theorien.

FÖS-Hintergrundpapier
"Jules Verne und die ökologische Steuerreform oder der gar nicht so schwache Auftakt eines starken Konzepts"

(Anselm Görres, 11/1999)
Kommentar von Anselm Görres zur Einführung der ÖSR.