Ressourceneffizienz

Ressourceneffizienz

Natürliche Ressourcen bilden das Fundament unseres Wohlstandes, ihr übermäßiger Verbrauch verursacht jedoch auch gravierende Umweltfolgen und gefährdet unsere Lebensgrundlagen. In der Vergangenheit ist er rasant gestiegen: von ca. 10 Mrd. Tonnen 1920 auf ca. 50 Mrd. im Jahr 2000. Für 2030 wird ein Verbrauch von ca. 100 Mrd. Tonnen prognostiziert. Daraus ergeben sich Bedenken um die Versorgungssicherheit, vor allem aber ein zunehmender Druck auf die Umwelt. Die Folgen des Ressourcenabbaus sind in weitestgehend lokal, der Treiber global. Um die Umweltfolgen auf ein ökologisch vertretbares Maß zu begrenzen, muss der globale Ressourcenverbrauch daher gesenkt werden. Die Steigerung der Ressourceneffizienz ist dafür eine Schlüsselstrategie.

Marktpreise als wichtigste Einflussfaktoren wirtschaftlichen Handelns bilden ökologische Schäden und zukünftige Knappheiten nur unzureichend ab. Ökonomische Instrumente können einen Beitrag dazu leisten, die daraus entstehenden Fehlanreize zu korrigieren und bessere Rahmenbedingungen für eine Steigerung der Ressourceneffizienz zu schaffen. Abgaben auf die Entnahme oder den Einsatz von Ressourcen haben das Potential, die Umweltauswirkungen teilweise zu internalisieren und Anreize für einen sparsamen Einsatz zu schaffen.

 

FÖS-Veröffentlichungen


Veröffentlichungen anderer


Regierungsprogramme

Deutsche Bundesregierung


EU-Kommission

 

Rohstoffstrategien der deutschen Parteien


Veranstaltungen

Ankündigungen

Dokumentationen