Ziele

UNSERE ZIELE

Der heutige Verbrauch fossiler Energieträger und Rohstoffe durch die Industrieländer ist weder weltweit ausdehnbar noch zukunftsfähig. Ohne eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Nutzung von Energieträgern drohen in gar nicht so ferner Zukunft massive Gefahren für die Stabilität des Ökosystems Erde und ernstzunehmende wirtschaftliche, aber auch weltpolitische Probleme.

Das FÖS trägt daher durch eine Vielzahl von Veranstaltungen im In- und Ausland und eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit zur gesellschaftlichen Diskussion dieser Themen bei. Im Vordergrund stehen die Weiterentwicklung der Ökologischen Finanzreform und die Umsetzung weiterer Schritte, vor allem in den Bereichen Subventionsabbau und Emissionshandel. Die Ökologische Finanzreform soll durch einen Mix verschiedener Instrumente und Anreize so ausgestaltet werden, dass sie wirksam zu Klimaschutz, Ressourceneinsparung, Verringerung des Raubbaus an der Natur und zum Schutz der Gesundheit der Bürger beiträgt. Dazu erarbeiten wir Vorschläge und Gutachten zur ökologischen Ausrichtung des Steuer- und Finanzsystems und zur Weiterentwicklung marktwirtschaftlicher Steuerungsinstrumente für eine ökologische und ökonomisch effiziente Nutzung aller Energieträger. Ebenso unterstützen wir Vorschläge Dritter und wollen Wissenschaft und Forschung auf dem Energiesektor fördern.

Die Fortführung einer pragmatisch konzipierten Ökologischen Finanzreform (ÖFR), die unsere ökologische Zukunftsfähigkeit ebenso nachhaltig verbessert wie unsere ökonomische Wettbewerbsfähigkeit, halten wir für das bestgeeignete Instrument auf dem Entwicklungspfad zu einer innovativeren, naturschonenderen und zugleich wettbewerbsfähigeren Wirtschaftsordnung. Handlungsbedarf sehen wir insbesondere im Abbau ökologisch kontraproduktiver Subventionen.

Wir fordern unter anderem:

Abgesehen von diesen zentralen Forderungen sind wir in Einzelfragen offen, unideologisch und kompromissbereit. Der im April 1999 erfolgte Einstieg in die ÖFR stellte den Beginn einer Ökologisierung des Steuer- und Finanzsystems dar. Er beinhaltete jedoch auch Schwächen, Mängel und Weiterentwicklungsbedarf, denen baldmöglichst Rechnung getragen werden müssen. Daher wollen wir die weitere Umsetzung der ÖFR als kritischer Förderer und Wächter der Grundprinzipien begleiten. Es ist unser Ziel, möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens über diesen Prozess zu erreichen.

Unser Vorgehen 

Die Arbeit des FÖS erfolgt grundsätzlich überparteilich und unabhängig von Verbänden und Interessengruppen, was sich auch in der Struktur unserer Mitglieder widerspiegelt. Unter den derzeit 160 Mitgliedern (Stand: Oktober 2009) befinden sich Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Forschung, Politiker aller demokratischen Parteien, Journalisten und eine Vielzahl engagierter Bürger aus anderen Berufen. Das FÖS versteht sich als Sammelbewegung unabhängiger Vordenker und richtet sich in seiner Rolle als Anstoßgeber wie Konsensstifter in der ÖSR-Debatte an Entscheidungsträger und Multiplikatoren. 

Vorstandsmitglieder, Geschäftsführung und Mitglieder des Vereins engagieren sich in Wort und Schrift bei zahlreichen Anlässen und Foren. Wir führen eigene Veranstaltungen und Forschungsvorhaben durch und beteiligen uns an der Diskussion mit Vorträgen, Fachbeiträgen in den Medien und eigenen Publikationen. Wir halten Kontakt mit ähnlichen Gruppen im europäischen Ausland, weil letztlich eine breite Lösung im Rahmen der EU notwendig und in einigen Mitgliedstaaten die Implementierung bereits viel weiter gediehen ist als bei uns.    

Organisation und Finanzierung

Der 1994 gegründete Verein ist gemeinnützig (Gemeinnützig zur Förderung wissenschaftlicher Zwecke laut Finanzamt München für Körperschaften vom 14.01.2009), Beiträge und Spenden sind somit steuerlich absetzbar. Die Vorstandsmitglieder arbeiten voll ehrenamtlich. Auch Sachkosten werden von ihnen in der Regel privat getragen. Koordiniert wird die Arbeit des FÖS durch eine von zwei Geschäftsführern geleitete Geschäftsstelle in Berlin. Neben der Möglichkeit zur aktiven (stimmberechtigten) Mitgliedschaft im FÖS mit einem Jahresmindestbeitrag von 200€ ist auch eine Fördermitgliedschaft mit einem jährlichem Mindestbeitrag von 60€ möglich. Neu ist die Möglichkeit einer Mitgliedschaft für Studenten mit ermäßigtem Fördermitgliedsbeitrag von jährlich 30€. Unternehmen zahlen minidestens 500€ Mitgliedsbeitrag. Seit März 1999 unterstützt uns ein Beirat von sachkundigen Fachleuten und Politikern.    

Wie können Sie das FÖS unterstützen? 

"Ein einzelner hilft nichts, sondern wer sich mit vielen zur rechten Stunde vereinigt." (Goethe) Wenn Sie zu einer vernünftig konzipierten Ökologisch-Sozialen Steuerreform und ihrer Weiterentwicklung beitragen wollen, können Sie uns auf vielen Wegen helfen. Als aktives oder Fördermitglied, sowie durch einmalige Spenden. Sie helfen uns aber ebenso mit Ihrem Sachverstand, wertvollen Kontakten oder anderen Formen aktiver Mitarbeit wie z.B. Übernahme von Referaten und Vortragsanfragen. Da wir prinzipiell ohne staatliche Unterstützung handeln, bitten wir um die Förderung durch möglichst viele Gleichgesinnte, die unsere Ziele im Grundsatz unterstützen. Für Ihren Mitgliedsbeitrag bzw. Ihre Spenden klicken Sie bitte hier.

Der FÖS-Flyer zum Download

FÖS-Geschäftsführer Damian Ludewig erläutert in einem kurzen Video wesentliche Eckpunkte einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft.