Aktuelles

„Raus aus der Braunkohle" - Der Kohleausstieg könnte jährlich Kosten von knapp 28 Mrd. Euro vermeiden
Berlin/München, 08. August 2018

Braunkohle scheint ein billiger und subventionsfreier Energieträger zu sein, ist aber in Wahrheit mit hohen gesellschaftlichen Kosten verbunden: Knapp 28 Mrd. Euro jährliche Kosten könnten durch den Kohleausstieg vermieden werden. Was die ‚versteckten Kosten‘ der Braunkohleverstromung sind und wie sich diese zusammensetzen, erklären Rupert Wronski (FÖS) und Kai Schlegelmilch (FÖS-Vorstand) in der August-Ausgabe der Umwelt Aktuell. Hier finden Sie den Artikel.

"Wie können E-Autos attraktiver werden?"
Alexander Mahler (FÖS) im Detektorfm-Interview zu den Themen E-Mobilität und Dienstwagenprivileg
Berlin/Leipzig, 07.08.2018
„Wenn ich in einer imaginären Garage stehe, rechts ein Dienstwagen und links einen Privatwagen, darf der Staat nicht ein Auto davon günstiger machen als das andere", sagt Alexander Mahler, Leiter Verkehrspolitik, im Interview mit Detektorfm. Er kritisiert das Dienstwagenprivileg und äußert Skepsis gegenüber zusätzlichen Vergünstigungen für Elektro- und Hybriddienstwagen. Als Alternative schlägt er vor, stärker auf die Mobilität der Zukunft (Bahn, Rad, ÖPNV) zu setzen. Hier finden Sie das Interview.

„Streit um ein Privileg"
ZEIT-Artikel mit Zitat von Alexander Mahler (FÖS) über das Dienstwagenprivileg.
Berlin, 02. August 2018
Das Bundeskabinett hat am 01. August einen Steuervorteil für Elektro-Dienstwagen beschlossen. Das soll Elektromobilität fördern, ändert aber nichts an dem bestehenden Privileg für die Millionen fossilen Dienstwagen. In der ZEIT-Ausgabe 32/2018 lässt sich jetzt nachlesen, was genau das Dienstwagenprivileg ist. Darin erklärt Alexander Mahler, Leiter Verkehrspolitik, worin die steuerliche Problematik bei diesem Privileg liegt. Hier finden Sie den Artikel.
Weitere Informationen dazu unter foes.de/dienst- und firmenwagen

"Fliegen: staatlich vergünstigt - gesellschaftlich teuer"
Artikel von Alexander Mahler (FÖS) über die Subventionen im Luftverkehr

Basel/Berlin, 18. Juli 2018
Flugtickets sind günstig wie nie - und gerade deshalb so verlockend. Ungeachtet dabei bleiben die immensen Klima- und Gesundheitskosten des Luftverkehrs. Der im Schweizer Magazin Oekoskop erschienene Artikel von Alexander Mahler, Leiter Verkehrspolitik, kritisiert falsche Preisanreize im Luftverkehr und erklärt, was die wahren Kosten von Flugreisen sind. Hier finden Sie den Artikel.

Neue Studie: Metaanalyse verschiedener Dekarbonisierungs-Studien
Berlin, 11. Juli 2018
Eine weitreichende Dekarbonisierung wäre ein wichtiger Schritt, um nationale und internationale Energie- und Klimaziele zu erreichen. Eine Vielzahl an Studien beschreibt Szenarien, wie diese erreicht werden könnte. Das FÖS hat in einer Metaanalyse 57 Szenarien aus 36 Studien untersucht und entlang eines Kriterienkatatlogs ausgewertet. In fast allen Szenarien ließen sich einheitliche Trends feststellen. So sind Fortschritte im Bereich Energieeffizienz, die vollständige Dekarbonisierung des Stromsektors und zeitnahes Handeln studienübergreifend zentrale Maßnahmen, um eine Dekarbonisierung zu erreichen. Diese Studie wurde im Auftrag des Umweltbundesamts erstellt. Hier finden sie die vollstaendige Studie.

FÖS-Studie: Braunkohle-Ausstieg spart jährlich fast 28 Milliarden Euro
Hamburg/Berlin, 25. Juni 2018
Durch einen schnellen Braunkohleausstieg in Deutschland ließen sich jährlich 27,9 Milliarden Euro für Schäden und Zusatzkosten vermeiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Für die Untersuchung haben die Experten des FÖS neben den Stromgestehungskosten auch die Kosten erfasst, die durch Klima- und
Gesundheitsschäden sowie durch staatliche Förderungen entstehen. Die Presseinformation und vollstaendige Studie ist online verfügbar.

Klimaschäden: G7 Länder haben dringenden Handlungsbedarf
Berlin, 04. Juni 2018
Während die Debatte beim diese Woche beginnenden G7-Gipfel vor allem von der Einführung der US-Strafzölle beherrscht wird, wird der Klimawandel links liegen gelassen. Dabei gibt es dringenden Handlungsbedarf. Deutschland, die USA, Frankreich, Japan, Kanada, Großbritannien und Italien tun beim Abbau von klimaschädlichen Subventionen zu wenig. Das Overseas Development Institute (ODI) hat die Länder - unter Mitarbeit vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft sowie weiteren Umweltorganisationen - genau unter die Lupe genommen. Ein Überblick: G7 Scorecards

Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit: Aufbau der neuen Geschäftsstelle in Berlin
Berlin, 09. Mai 2018
Im Herbst 2017 wurde die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit gegründet, die seit April 2018 unter Rechtsträgerschaft des FÖS läuft. Ziel der Allianz ist es, die gesundheitlichen Aspekte des Klimawandels in der breiten Öffentlichkeit zu thematisieren. Die Geschäftsstelle der Deutschen Allianz Klimawandel & Gesundheit ist seit Mai 2018 in den Räumen des FÖS angesiedelt. Die vollständige Presseinformation ist online verfügbar.

Bundesfinanzminister a.D. Hans Eichel zur Steuerschätzung:
Beste Voraussetzungen für eine nachhaltige Finanzreform

Berlin, 09. Mai 2018
Heute präsentierte Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Ergebnisse der 153. Steuerschätzung. Bund, Länder und Kommunen können in den nächsten Jahren mit 63 Milliarden Euro mehr an Steuereinnahmen rechnen. „Wir sollten die Gunst der Stunde nutzen, um jetzt das Steuersystem nachhaltig weiterzuentwickeln: Weniger Steuern und Abgaben auf Arbeit, mehr Steuern auf Umweltverbrauch", kommentiert Hans Eichel, Bundesfinanzminister a.D. und Vorsitzender des Beirats beim Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Die vollständige Presseinformation ist online verfügbar.

Debatte um CO2-Preis: Klimaschutz muss sich lohnen
Berlin, 27. April 2018
Die von Bundesumweltministerin Schulze angestoßene Debatte rund um ein CO2-Preissignal für alle Sektoren wurde am vergangenen Mittwoch in einer aktuellen Stunde des Bundestages aufgegriffen. Hierzu äußert sich Michael Oppermann, Geschäftsführer des Thinktanks FÖS: "Die Diskussion um ein sektorübergreifendes und wirksames CO2-Preissignal ist richtig gesetzt. Damit wir unsere Klimaziele erreichen, muss sich Klimaschutz für jeden Einzelnen lohnen. Wir brauchen ein Preisschild für CO2." Die vollständige Presseinformation ist online verfügbar.

FÖS-Studie zur Subventionierung von Kunststoffen erhält großes Medien-Echo
Berlin, 24. April 2018
Das Thema "Plastikmüll" bewegt die Gemüter. Gestern hat Grünen-Chef Robert Habeck einen neuen Vorstoß eingebracht und eine EU-weite Plastiksteuer für Wegwerfprodukte gefordert. Grundlage für seine Forderung ist die FÖS-Studie "Steuerliche Subventionierung von Kunststoffen" von 2017, die im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion erstellt wurde. In der Studie wird erklärt, dass die Verwendung von Rohöl in der gesamten Kunststoffproduktion (nicht nur bei der Plastiktüte) - im Gegensatz zur energetischen Nutzung von Rohöl - steuerbefreit ist. Dadurch verliert der deutsche Staat mindestens 780 Mio. Euro Steuern pro Jahr. Die vollständige Berichterstattung zu dem Thema finden Sie unter "FÖS in den Medien".

Offener Brief an Juncker: 31 Organisationen fordern von EU-Kommissionspräsident nachhaltigeren EU-Haushalt
Brüssel / Berlin, 5. April 2018
Der nächste EU-Haushalt muss Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung stärker fördern. Das FÖS ist neben 30 weiteren Organisationen Mitunterzeichner_in eines gemeinsamen Briefes an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Ziel des Schreibens ist es, den Druck auf den Rat "Allgemeine Angelegenheiten" am 12. April zu erhöhen, in dem der nächste mehrjährige Finanzrahmen (langfristiger EU-Haushalt) und der Vorschlag der Europäischen Kommission am 2. Mai erörtert werden. Die Botschaft ist klar: Wir wollen ein grüneres EU-Budget! Den vollstaendigen offenen Brief an Juncker finden sie hier.

FÖS-Studie: Steuerausfälle in Milliardenhöhe durch falsche Angaben bei Kfz-Zulassung
Brüssel / Berlin, 10. März 2018
Die FÖS-Studie Loss of revenues in passenger car taxation due to incorrect CO2 values in 11 EU states im Auftrag der Grünen im Europaparlament macht deutlich, wieviel Geld den europäischen Staaten durch falsche Angaben bei der Kfz-Zulassung entgeht. Allein im Jahr 2016 waren es 10 Milliarden Euro. Das ist mehr als das jährliche Kfz-Steueraufkommen in Deutschland. Realistische Messwerte sind aber die Voraussetzung für eine wirkungsvolle, CO2-basierte Besteuerung von Pkw.

Einladung zur FÖS-Agrarfachkonferenz
Berlin, 06. März 2018
Am 15. März 2018 veranstaltet das FÖS eine Fachkonferenz zum Thema "Wahre Preise auf Feld und Teller - gut für Umwelt, Landwirtschaft und uns?". Gemeinsam mit Exptert_innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft möchten wir diskutieren, wie mit Hilfe ökonomischer Instrumente eine Wende hin zu einer umweltgerechteren Landwirtschaft gestaltet werden kann. Das Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung sind online verfügbar. Eine Anmeldung ist erforderlich.

In eigener Sache: Oppermann wird neuer FÖS-Geschäftsführer
Berlin, 08. Februar 2018
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) bekommt eine neue Geschäftsführung. Ab dem 1. März 2018 übernimmt Michael Oppermann die hauptamtliche Leitung des politischen Think Tanks. Die vollständige Pressemitteilung ist online verfügbar.

Gemeinsames Statement zum Thema CO2-Preis
Berlin, 02. Februar 2018
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) sowie weitere Verbände fordern die künftige Bundesregierung auf, die Erreichung der Klimaschutzziele von Paris in den Mittelpunkt ihrer Energiepolitik zu stellen und eine effektive CO2-Abgabe einzuführen. Hier finden Sie das gemeinsame Statement.

FÖS-Beiratsmitglied Prof. Dr. Binswanger verstorben
Berlin, 23. Januar 2018
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) trauert um sein Beiratsmitglied Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger, der am 18. Januar 2018 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Prof. Binswanger war seit 1999 Mitglied im FÖS-Beirat. Eine vollständige Pressemeldung ist online verfügbar.

FÖS zum Sondierungsergebnis: Kein Aufbruch bei der Klimapolitik und einer nachhaltigen Steuerpolitik
Berlin, 15. Januar 2018
Die Ergebnisse der Sondierungen zwischen Union und SPD sind in vielen Punkten unzureichend. Bei den Zielen für die Umwelt-, Klima- und Energiepolitik bleibt das 28-seitige Verhandlungspapier oberflächlich. Die Aufgabe des selbstgesteckten Klimaziels bis 2020 spricht eine deutliche Sprache. Auch von einem nachhaltigeren Steuersystem ist keine Rede. Die vollständige Pressemitteilung ist online verfügbar.

Neuausrichtung der Energiebesteuerung entlastet Familien und schützt Klima
Berlin, 04. Januar 2018
Preisstrukturen, die an die CO2-Intensität der Energieträger angepasst werden, bringen nicht nur positive Effekte für den Klimaschutz: Besonders Familien und Sozialhilfeempfänger würden von einer Reform profitieren. Dies belegt unsere neue Studie „Energiesteuerreform für Klimaschutz und Energiewende" im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings. Unser zweiseitiges Policy Briefing fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

In eigener Sache: Neues Logo und Corporate Design
Berlin, 13. Dezember 2017
Ab heute präsentieren wir Ihnen unser neues Logo sowie Corporate Design. Unsere Kernanliegen bleiben allerdings gleich: Auch zukünftig treten wir als unabhängiger und überparteilicher politischer Think Tank für einen CO2-Preis und eine nachhaltige Finanzreform ein. Wir sind davon überzeugt, dass die nächste Bundesregierung endlich Steueranreize für eine moderne, sozial gerechte und umweltfreundliche Lebens- und Wirtschaftsweise schaffen muss. Helfen Sie uns dabei und werden Sie heute noch Mitglied.

Energiesteuerreform für Klimaschutz und Energiewende
Berlin, 29. November 2017
Deutschland läuft Gefahr seine Klimaschutzziele nicht zu erreichen. Ein Grund dafür ist der unzureichende Preis für die gesellschaftlichen Kosten des CO2-Ausstoßes. Zum einen fehlen im Stromsektor Anreize, auf CO2-arme Stromerzeugung umzustellen, zum anderen sind die Energiesteuern im Wärme- und Verkehrsbereich nicht an den CO2-Emissionen orientiert. Unser Papier stellt vor, wie eine Reform der Energiesteuern aussehen könnte. Die Studie wurde im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) erstellt. Hier finden Sie die Langfassung.

Kurzanalyse korrigiert interne BDI-Studie nach unten
Berlin, 16. November 2017
Wenn Deutschland das selbstgesteckte Klimaziel erreichen will, sind umfangreiche Investitionen in unser Wirtschaftssystem unvermeidlich. Nun fordert ausgerechnet der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) höhere Investitionen in Klimaschutz. Unsere Kurzanalyse im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) ergänzt diese Studie: Investitionen in Höhe von einem Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands könnten ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

G20-Bericht zu fossilen Subventionen bleibt hinter Notwendigkeiten zurück
Berlin, 15. November 2017
Das Forum Ökologische-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat sich den Self-Report der Bundesregierung angeschaut. Unsere Auswertung zeigt, dass auch hier zentrale umweltschädliche Subventionen nicht berücksichtigt werden. Zudem werden keine neuen Abbaupfade skizziert. Unser Briefing fasst die Umsetzung und Ansätze zur Verbesserung zusammen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

 

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