Aktuelles

Bundesregierung beerdigt intelligenten Plan eines Klimabeitrags
Berlin, 02. Juli 2015
Die Bundesregierung hat sich nach wochenlangen Verhandlungen auf Eckpunkte zur Umsetzung der Energiewende und gegen die Einführung eines nationalen Klimabeitrags des Stromsektors geeinigt. Stattdessen werden mit der beschlossenen Kapazitätsreserve neue umweltschädliche Subventionen geschaffen. Das FÖS hatte bereits in einer Kurzanalyse festgestellt, dass die Kosten für Verbraucher_innen wesentlich höher sind und mit der Kapazitätsreserve allein nicht die vorgesehenen CO2-Einsparungen erreicht werden. Die Kurzanalyse ist online verfügbar.

Teurer Klimaschutz mit Kapazitätsreserve
Berlin, 22. Juni 2015
Das FÖS hat sich im Auftrag von Greenpeace mit den Prämissen des Kapazitätsreserve-Konzepts von IG BCE und BDI auseinandergesetzt. Mit dieser Strategie würden vor allem jene Kraftwerke vergütet, die entweder in den nächsten Jahren ohnehin stillgelegt oder einfach durch andere Kohlekraftwerke im Markt ersetzt werden. Wenn die nötigen CO2-Einsparziele nicht verfehlt werden sollen, müssten Braunkohlekapazitäten in viel größerem Umfang stillgelegt werden - dies wäre etwa doppelt so teuer, wie im Vorschlag angegeben und würde zu Lasten von privaten Haushalten und Gewerbe gehen. Die Kurzanalyse sowie eine Presseerklärung von Greenpeace sind online verfügbar.

Neue Ausgabe von "movum" veröffentlicht - Thema: Boden
Berlin, 19. Juni 2015
Die neueste Ausgabe von "movum - Briefe zur Transformation" beschäftigt sich mit den Themen Flächenverbrauch, den Folgen der Landwirtschaft, dem Boden als CO2-Speicher und den Möglichkeiten des Bodenschutzes. "movum" liegt in gedruckter Form regelmäßig und kostenlos dem enorm Magazin bei. Die Ausgabe "Boden" ist auch online verfügbar.

Elektromobilität fördern: Intelligente Kaufanreize statt zusätzliche Steuervorteile für Firmenwagen
Berlin, 17. Juni 2015
Die Bundesregierung will versuchen, mit Hilfe von zusätzlichen steuerlichen Vergünstigungen in fünf Jahren eine Million Elektroautos auf die Straßen zu bringen. Doch anstatt Steuervorteile für Unternehmen zu gewähren, wäre ein ökologisches Anreizsystem weitaus intelligenter. Emissionsarme Fahrzeuge ersetzen klimaschädliche Autos - ohne Mehrkosten für den Staatshaushalt. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

Ressourcentransparenz-Initiative D-EITI beschließt Ziele für die Umsetzung in Deutschland
Berlin, 10. Juni 2015
Die Multi-Stakeholder-Gruppe der D-EITI hat einen wichtigen Meilenstein im laufenden Vorbereitungsprozess erreicht: In der Sitzung vom 10. Juni 2015 wurden die Ziele für die Umsetzung der EITI in Deutschland beschlossen. Beim Ringen um konsensfähige Ergebnisse war es aus Sicht des FÖS besonders wichtig, mit der EITI-Umsetzung in Deutschland einen Mehrwert gegenüber dem Status Quo (geltende EU-Bilanz- und Transparenzrichtlinien) zu schaffen. Auch die Konkretisierung des Begriffs der Nachhaltigkeit geht auf die Initiative der Zivilgesellschaft zurück. Die Ziele der Initiative sind online verfügbar.

Letzte Chance für den Klimabeitrag: Merkel und Gabriel müssen nun ihre Glaubwürdigkeit beweisen
Berlin, 09. Juni 2015
Während Bundeskanzlerin Angela Merkel beim G7-Gipfel ein starkes Signal für mehr Klimaschutz setzt, drohen die klimaschädlichen Kohlekraftwerke in Deutschland ungebremst weiterzulaufen. Der intelligente Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel für einen nationalen Klimabeitrag steht auf der Kippe. Alternative Maßnahmen sind dagegen vor allem eines: gesamtwirtschaftlich teurer. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

Neue Ausgabe der FÖS-News erschienen
Berlin, 29. Mai 2015
Eine neue Ausgabe der FÖS-News ist erschienen - u.a. mit den Themen neue Geschäftsführung beim FÖS, Klimabeitrag und Folgekosten der Atomenergie.

FÖS überreicht "Loccumer Erklärung für nachhaltigen Klimaschutz" an Bundesumweltministerin Hendricks
Berlin, 18. Mai 2015
Am Rande des Petersberger Klimadialogs wurde heute eine Petition für mehr finanzielle Anreize zur CO2-Vermeidung an Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD) übergeben. Neben der Petition wurde auch die Loccumer Erklärung des FÖS überreicht, die von der letzten Mitgliederversammlung verabschiedet wurde. In der Erklärung spricht sich das FÖS für einen kontinuierlich steigenden Preis auf alle CO2-Emissionen aus, um den Klimawandel wirksam zu begrenzen. Die Loccumer Erklärung sowie weitere Informationen zur Petition sind online verfügbar.


V.l.n.r.: Horst Emse (Petent), Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks, MdB (SPD), Ulle Schauws, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Tobias Ernst (stellv. Vorsitzender des FÖS)


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