Aktuelles

FÖS-Studie zur Subventionierung von Kunststoffen erhält großes Medien-Echo
Berlin, 24. April 2018
Das Thema "Plastikmüll" bewegt die Gemüter. Gestern hat Grünen-Chef Robert Habeck einen neuen Vorstoß eingebracht und eine EU-weite Plastiksteuer für Wegwerfprodukte gefordert. Grundlage für seine Forderung ist die FÖS-Studie "Steuerliche Subventionierung von Kunststoffen" von 2017, die im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion erstellt wurde. In der Studie wird erklärt, dass die Verwendung von Rohöl in der gesamten Kunststoffproduktion (nicht nur bei der Plastiktüte) - im Gegensatz zur energetischen Nutzung von Rohöl - steuerbefreit ist. Dadurch verliert der deutsche Staat mindestens 780 Mio. Euro Steuern pro Jahr. Die vollständige Berichterstattung zu dem Thema finden Sie unter "FÖS in den Medien".

Offener Brief an Juncker: 31 Organisationen fordern von EU-Kommissionspräsident nachhaltigeren EU-Haushalt
Brüssel / Berlin, 5. April 2018
Der nächste EU-Haushalt muss Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung stärker fördern. Das FÖS ist neben 30 weiteren Organisationen Mitunterzeichner_in eines gemeinsamen Briefes an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Ziel des Schreibens ist es, den Druck auf den Rat "Allgemeine Angelegenheiten" am 12. April zu erhöhen, in dem der nächste mehrjährige Finanzrahmen (langfristiger EU-Haushalt) und der Vorschlag der Europäischen Kommission am 2. Mai erörtert werden. Die Botschaft ist klar: Wir wollen ein grüneres EU-Budget! Den vollstaendigen offenen Brief an Juncker finden sie hier.

FÖS-Studie: Steuerausfälle in Milliardenhöhe durch falsche Angaben bei Kfz-Zulassung
Brüssel / Berlin, 10. März 2018
Die FÖS-Studie Loss of revenues in passenger car taxation due to incorrect CO2 values in 11 EU states im Auftrag der Grünen im Europaparlament macht deutlich, wieviel Geld den europäischen Staaten durch falsche Angaben bei der Kfz-Zulassung entgeht. Allein im Jahr 2016 waren es 10 Milliarden Euro. Das ist mehr als das jährliche Kfz-Steueraufkommen in Deutschland. Realistische Messwerte sind aber die Voraussetzung für eine wirkungsvolle, CO2-basierte Besteuerung von Pkw.

Einladung zur FÖS-Agrarfachkonferenz
Berlin, 06. März 2018
Am 15. März 2018 veranstaltet das FÖS eine Fachkonferenz zum Thema "Wahre Preise auf Feld und Teller - gut für Umwelt, Landwirtschaft und uns?". Gemeinsam mit Exptert_innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft möchten wir diskutieren, wie mit Hilfe ökonomischer Instrumente eine Wende hin zu einer umweltgerechteren Landwirtschaft gestaltet werden kann. Das Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung sind online verfügbar. Eine Anmeldung ist erforderlich.

In eigener Sache: Oppermann wird neuer FÖS-Geschäftsführer
Berlin, 08. Februar 2018
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) bekommt eine neue Geschäftsführung. Ab dem 1. März 2018 übernimmt Michael Oppermann die hauptamtliche Leitung des politischen Think Tanks. Die vollständige Pressemitteilung ist online verfügbar.

Gemeinsames Statement zum Thema CO2-Preis
Berlin, 02. Februar 2018
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) sowie weitere Verbände fordern die künftige Bundesregierung auf, die Erreichung der Klimaschutzziele von Paris in den Mittelpunkt ihrer Energiepolitik zu stellen und eine effektive CO2-Abgabe einzuführen. Hier finden Sie das gemeinsame Statement.

FÖS-Beiratsmitglied Prof. Dr. Binswanger verstorben
Berlin, 23. Januar 2018
Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) trauert um sein Beiratsmitglied Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger, der am 18. Januar 2018 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Prof. Binswanger war seit 1999 Mitglied im FÖS-Beirat. Eine vollständige Pressemeldung ist online verfügbar.

FÖS zum Sondierungsergebnis: Kein Aufbruch bei der Klimapolitik und einer nachhaltigen Steuerpolitik
Berlin, 15. Januar 2018
Die Ergebnisse der Sondierungen zwischen Union und SPD sind in vielen Punkten unzureichend. Bei den Zielen für die Umwelt-, Klima- und Energiepolitik bleibt das 28-seitige Verhandlungspapier oberflächlich. Die Aufgabe des selbstgesteckten Klimaziels bis 2020 spricht eine deutliche Sprache. Auch von einem nachhaltigeren Steuersystem ist keine Rede. Die vollständige Pressemitteilung ist online verfügbar.

Neuausrichtung der Energiebesteuerung entlastet Familien und schützt Klima
Berlin, 04. Januar 2018
Preisstrukturen, die an die CO2-Intensität der Energieträger angepasst werden, bringen nicht nur positive Effekte für den Klimaschutz: Besonders Familien und Sozialhilfeempfänger würden von einer Reform profitieren. Dies belegt unsere neue Studie „Energiesteuerreform für Klimaschutz und Energiewende" im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings. Unser zweiseitiges Policy Briefing fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

In eigener Sache: Neues Logo und Corporate Design
Berlin, 13. Dezember 2017
Ab heute präsentieren wir Ihnen unser neues Logo sowie Corporate Design. Unsere Kernanliegen bleiben allerdings gleich: Auch zukünftig treten wir als unabhängiger und überparteilicher politischer Think Tank für einen CO2-Preis und eine nachhaltige Finanzreform ein. Wir sind davon überzeugt, dass die nächste Bundesregierung endlich Steueranreize für eine moderne, sozial gerechte und umweltfreundliche Lebens- und Wirtschaftsweise schaffen muss. Helfen Sie uns dabei und werden Sie heute noch Mitglied.

Energiesteuerreform für Klimaschutz und Energiewende
Berlin, 29. November 2017
Deutschland läuft Gefahr seine Klimaschutzziele nicht zu erreichen. Ein Grund dafür ist der unzureichende Preis für die gesellschaftlichen Kosten des CO2-Ausstoßes. Zum einen fehlen im Stromsektor Anreize, auf CO2-arme Stromerzeugung umzustellen, zum anderen sind die Energiesteuern im Wärme- und Verkehrsbereich nicht an den CO2-Emissionen orientiert. Unser Papier stellt vor, wie eine Reform der Energiesteuern aussehen könnte. Die Studie wurde im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) erstellt. Hier finden Sie die Langfassung.

Kurzanalyse korrigiert interne BDI-Studie nach unten
Berlin, 16. November 2017
Wenn Deutschland das selbstgesteckte Klimaziel erreichen will, sind umfangreiche Investitionen in unser Wirtschaftssystem unvermeidlich. Nun fordert ausgerechnet der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) höhere Investitionen in Klimaschutz. Unsere Kurzanalyse im Auftrag des Deutschen Naturschutzrings (DNR) ergänzt diese Studie: Investitionen in Höhe von einem Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands könnten ausreichen, um die Klimaziele zu erreichen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

G20-Bericht zu fossilen Subventionen bleibt hinter Notwendigkeiten zurück
Berlin, 15. November 2017
Das Forum Ökologische-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat sich den Self-Report der Bundesregierung angeschaut. Unsere Auswertung zeigt, dass auch hier zentrale umweltschädliche Subventionen nicht berücksichtigt werden. Zudem werden keine neuen Abbaupfade skizziert. Unser Briefing fasst die Umsetzung und Ansätze zur Verbesserung zusammen. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar.

 

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